Der Blaue – (B)LOG-Buch … wir schreiben das Jahr 2012 – Bustreffen in Affeltrangen 18.-.19.08.2012 – 1. Tag

… Es zieht uns hinaus in die unendlichen Weiten der Schweiz, zu unserem 1. Bustreffen und zu unserer 1. Ausfahrt überhaupt und sowieso mit dem Blauen.

Nach Absprache mit Chris und Georg, den Einzigen, die wir bereits aus dem Busformum kennen, wollten wir natürlich rechtzeitig am Ort des Geschehens sein, doch wie es halt so mit Selbständigen ist, … sie kommen nie – NIEMALS – so los, wie sie es geplant haben! Ergo sah es so aus, dass die anderen Busler vermutlich schon bei dem ersten oder dem zweiten kühlen Bier im Schatten ihres Fahrzeugs saßen, derweil wir uns gerade mal so eben auf den Weg in die Schweiz machten.

Bei herrlichstem Wetter, blauem Himmel und strahlendstem Sonnenschein (wie soll’s auch anders sein, wenn WIR unsere erste Bustour machen) fuhren wir also los. Erst mal ein Stück Autobahn bis an den Bodensee runter, dann hinter Bregenz über die Grenze, oder vielmehr erst mal zur Grenze und dort dann kleines Palaver mit den Zöllnern in Bezug auf die Mautbefreiung für unser H-Mobil. Zum Glück hatten wir das entsprechende Formular schon ausgedruckt (Chris: vielen Dank für den Tip!), sodass der Grenzler zumindest einmal wusste, wie das Schriftstück auszusehen hat. Aber davon einmal abgesehen … man hätte gerade meinen können, dass unser Blaue der erste Wohnbus mit H-Kennzeichen ist, den die Jungs am Schlagbaum gesehen haben. Wie auch immer – während mein Herzblatt sich um den Formularkrieg kümmert, kann ich völlig relaxt eine Cigarettenpause einlegen und mich darüber amüsieren, dass aus dem hochmodernen Reisebus, der neben uns parkt, lauter neugierige Blicke unseren Blauen streifen und eine Frau sogar aussteigt, sehr skeptisch auf den etwas abgeschabten Lack schaut und nachher die geniale Frage stellt: „Fährt der schon noch?“ … Ja halloooo … was glaubt sie denn, wie wir zur Grenze gekommen sind? Schieben oder was?

Jedenfalls … Wir sind unverkennbar in der Schweiz gelandet – Juhu, aber noch lange nicht am Ziel.

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Fröhlich fahren wir mit geöffneter Beifahrertür durch die sommerliche Hitze und stellen fest, dass die Schweizer eine etwas andere Auffassung von ‚Grünstreifen‘, bzw. ‚Straßenbegleitgrün‘ haben, als wir 🙂

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Irgendwann haben wir es dann endlich geschafft und werden, obwohl spät dran, mit Freuden begrüßt, nachdem wir es geschafft haben, ohne die Markise zu schrotten, auf die Parkplatzwiese zu fahren.

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Leider leider sind wir natürlich so spät dran, dass wir keinen Stellplatz mehr bei unseren Forum-Leuten bekommen, obwohl die ‚Luftaufnahme‘ zeigt, dass neben Chris‘ Grünem unser kleiner Blauer schon noch Platz gehabt hätte, aber wahrscheinlich hätten uns die Stellplatzwärter dann die rote Karte gezeigt, und dann hätten wir Schwarz gesehen …

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Also begnügten wir uns mit einem etwas abgelegenen Stellplatz, der aber selbstverständlich auch okay war.

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Nachdem unser Herzstück dann endlich geparkt war, ging Christian auf Fototour, um auch die anderen, sehr schönen Busse mit der Digicam zu bannen.

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Gleich darauf war die offizielle Eröffnung des Bustreffens mit Sekt, Saft und Selters … ja okay … Bier gab es auch, und untermalt von dem Malmgeräuschen der Busler aufgrund dargebotener Erdnüsse und Chips, bekamen wir eine schöne Rede zu hören, in der alle auf’s Herzlichste begrüßt wurden.

Wir freuten uns, endlich ein paar Leute aus dem Forum kennen zu lernen. Zusätzlich zu Chris und Georg waren da, um nur ein paar zu nennen, der Flo, der Helmar mit family und Hund, Frank … Ich gebe zu, ich habe ein saumäßiges Namensgedächtnis, und somit belasse ich es bei diesen paar Leuten. Die anderen mögen mir bitte verzeihen, wenn sie nicht genannt wurden.

Wie schon gesagt … es war bombenheiss an diesem Tag, und irgendwann beschlossen wir, mal kurz zu unserem Blauen zu schauen und uns dort – kurzfristig zumindest – ein bisschen Ruhe im Busschatten zu gönnen. Herrlich! Tatsächlich Schatten auf der einen Seite! … Mal eben schnell den Campingtisch und die Stühle aus dem Keller holen … „Gib mal den Schlüssel, damit wir aufsperren können. „Wie … Schlüssel? Den hast doch du?“ … „Ich? – Nä!“ Na toll! Hatten wir den Schlüssel doch tatsächlich im Bus vergessen, und Christian grinste nur vor sich hin, weil ich diejenige welche bin, die stets darauf besteht, sämtliche Fahrzeuge abzuschließen, bzw. wenigstens zu schließen, wenn wir uns davon entfernen. Klasse! Okay, hilft nix … Zum Glück hatten wir sämtliche Fenster geöffnet, um den Bus wenigstens ein bisschen durchlüften zu lassen, und was jetzt kommt, musste ja kommen -> Christian macht Räuberleiter, und ich hääze auf gut Schwäbisch gesagt zum Schlafzimmerfenster hinein, um den Bus von innen zu öffnen. Bin froh, dass mein Herzblatt aufgrund meines Gewichtes kein Rückenleiden davongetragen hat (vielleicht sollte ich doch mal irgendwann abnehmen), denn mit „Isch hab Rücken…“ wäre unser anschließender Sommerurlaub vermutlich ins Wasser gefallen.

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Gegen später, als der Hunger alle übermannte, warf Helmar am Abend dann die Feuertonne an, was somit zu einem herrlichen Grillgelage führte, bei dem alle ihren Mordsspaß hatten.

Gefahrene Kilometer: 170

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