Lago d´Iseo – Tag 3 – Freitag, 04.10.2013

Wir sind relativ früh aufgestanden. So einen herrlich trüben Tag muss man ja schließlich auskosten! Die Wolken hängen noch immer zwischen den Bergen, aber es ist hier nicht kalt, und von daher macht es uns nichts aus, dass die Sonne ausbleibt. Also mache ich erst mal Kaffee, und Christian zieht los, um Frühstück zu besorgen. Recht schnell ist er dann auch wieder zurück … die Bäckerei liegt sozusagen gleich um die Ecke.

Dann bringen wir den Blog-Bericht erst mal in Form, ehe wir uns auf die leckeren Brötchen stürzen.

Etwa zwei Stunden später werden auch unsere Memminger Parkplatz-Nachbarn wach und beginnen sogleich – noch ohne Frühstück – ihre Enduros auf Vordermann zu bringen, da sie das oberitalinische Enduro-Eldorado heute befahren möchten. Bald schnurren auch sämtliche Motoren, und ab geht die Post … ein Tag mit und ohne Motorradsattel auf der Piste … Bin ich froh, dass wir dafür schön relaxen können 🙂
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Christian beginnt nach dem Frühstück damit, das neue Türöffner-Ventil unseres Busles einzubauen, und tatsächlich … nicht allzu lange Zeit später lässt sich die Tür endlich wieder per Knopfdruck und auch per Schlüsselschaltung bedienen, nachdem der Bus zwei Mal mit Druckluft aufgepumpt wurde, wobei das weiße Auto, welches hinter unserem Auspuff geparkt hat, anschließend nicht mehr ganz so weiß war … selber schuld … hat niemand was hinter dem Busle verloren. Zwischendurch haben wir noch nach unserem Busschlüssel gesucht, den Christian irgendwo hingesteckt oder -gelegt hat und nicht mehr wusste, wohin … Gabi also zigmal um den Bus rum und in den Bus rein … Der Shit-Schlüssel hat sich wohl dematerialsiert … Letztendlich finden wir ihn da, wo er zeitweise auch hingehört, nämlich in der Schlüsselschaltung der Tür 😉 Als Belohnung für die erfolgreiche Suche gibt’s jetzt noch einen Kaffee, und anschließend begeben wir uns auf Sightseeing-Tour durch’s Städtle Pisogne.
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Der kleine Ort, direkt am nördlichen Lago d’Iseo gelegen, besticht durch seinen oberitalienischen Charme, in all seiner Natürlichkeit. Nur zwei große Villen, die auch von Besserverdienenden zeugen, ansonsten normale, hübsche Häuschen der Otto-Normal-Verbraucher. Pisogne ist kein Ort der High-Society und strahlt eine angenehme Beschaulichkeit aus. Natürlich darf man nicht vergessen, dass wir doch schon Oktober haben und somit die ganzen Touris sich natürlich nicht mehr hier aufhalten, doch ich bin davon überzeugt, dass dieser Ort auch im Sommer nicht überladen ist.

Wir marschieren also durch die wenigen Sträßchen und sind doch angenehm überrascht. Mehrere Lokalitäten, Eiscafés und kleinere Geschäfte säumen die Gassen und den kleinen Marktplatz. Es ist ein Städtchen, in dem man sich wirklich wohlfühlen kann. Wir werden sicherlich wieder einmal hierher kommen.

In einer Seitenstraße ist heute Markt. Unglaublich, wieviele Stände es hier gibt. In Viererreihe bieten die Händler ihre Ware feil, hauptsächlich Klamotten und Schuhe, aber auch leckeren Käse, Honig und Fisch. Von Letzterem nehmen wir ein schönes Filet-Stück für’s Abendessen mit. Ein paar Schritte weiter, kaum 5 Minuten von unserem Stellplatz entfernt, finden wir ein großes Einkaufszentrum, in dem wirklich ALLES zu finden ist. 1000 verschiedene Läden unter einem Dach, und so kaufen wir dort dann noch ein paar Kleinigkeiten ein, von denen wir glauben, dass wir sie noch zwingend benötigen: Kekse, Wein, Cigaretten … Wie man sieht, lauter lebensnotwendige Dinge 😉 Danach gehen wir wieder in unser Nulldrünullzwohottel, um uns von der Anstrengung des Shoppens zu erholen.
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Etwa eine Stunde später brechen wir wieder auf. Wollen ein wenig am Lago entlang bummeln. Leider kommen wir nicht allzu weit, da der Fußweg irgendwo aufhört und wir somit auf der Hauptstrasse weiterlaufen müssten, wonach uns jedoch nicht der Sinn steht. Also langsam wieder zurück und noch einen gemütlichen Halt im Eiscafé am Ufer des Lagos und Latte Macchiato genießen.

Für einen kurzen Augenblick kommt sogar die Sonne raus, aber leider nur ansatzweise. Egal, wir genießen unseren Urlaubstag dennoch.

Als es draußen ein wenig frischer wird, treten wir den Rückweg an und machen es uns im Bus gemütlich.

In Kürze werden wir lecker Fisch und Bratkartoffeln kreieren, vielleicht noch einen süffigen Roten dazu und den Tag in aller Ruhe ausklingen lassen. Es tut wirklich gut, einen Tag auch mal NIX zu tun.

Start Pisogne Parkplatz: 0 km (Ja, ja … wir sind noch nicht viel gelaufen)
Ziel Pisogne Parkplatz: 3 km (Okay … war auch keine berauschende Zu-Fuß-Leistung)
Gesamt: 3 km (Was will man mehr … wir haben Urlaub!!! 😉
Getankt: 0,5 Liter Latte Macchiato (lecker)

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