Lago d´Iseo – Tag 4 – Samstag, 05.10.2013

Der erste Tag, an dem die Wolkendecke einigermaßen aufreißt und die Sonne zum Vorschein kommt.

Wir haben uns jedoch vorgenommen, uns für die Heimreise zwei Tage Zeit zu lassen.
Also ist für uns heute Abreisetag.
Nach dem Aufwachen also zum Bäcker und anschließend Frühstück. Die gleichen Wecken die gestern noch ganz normal waren, sind heute hohl 🙁 Leckere Kruste und innen….Luft!!!
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Nach dem Frühstück und Verabschiedung von den Bikern machen wir uns gegen 11 Uhr auf den Weg Richtung Norden. Wir wählen diesmal den Weg über Südtirol und die Brenner-Bundesstraße.

Innerhalb einer Stunde sind wir auf einer sehr gut ausgebauten Straße in Edolo. Offensichtlich sind wir auf der Anreise die kleine Straße durch die Dörfer gefahren, ohne es zu merken. TomTom läßt grüßen.

Allerdings ist doch nix mit Sonne. Irgendwie scheinen wir in diesen Tagen dem guten Wetter stets davon zu fahren, also: Alles bedeckt und zwischendurch auch etwas Regen und Nebelsuppe.
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Weiter Richtung Ponte di Legno auf den Passo del Tonale. Große Wintersportorte, die um diese Jahreszeit nur aus verlassenen Hotelkomplexen bestehen mit durch Pisten und Liftanlagen zerfurchten Landschaften. Kein Mensch ist auf der Straße. In 4-6 Wochen dürfte es hier rund gehen.
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Am Lago de Santa Gustina fahren wir in Richtung Mezzolombardo ab, um uns den Mendelpass zu ersparen. Aus Richtung Süden kommend, vorbei an leckeren Restaurant-Offerten: „Haxn – Pizza – Stinko“ erreichen wir Bozen. Die Parkplatzusuche mit unserem Unikum gestaltet sich nicht ganz so einfach. Ins Parkhaus für Reisebusse fahren wir dann doch nicht rein. Gut so, denn später sollten wir erfahren, dass dort schon auch mal Busse geknackt worden und bestohlen wurden, allem Anschein nach damals von dem freundlichen Herrn an der Tiefgaragenkasse).
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Nach kurzer Zeit finden wir dennoch einen Parkplatz auf dem genügend Platz für uns ist.

Dann ist Stadtbummel in Bozen angesagt! Passt, zumal jetzt auch das Wetter wieder mitspielt.

Hier ist in der Shopping-Meile am Samstag Spätnachmittag richtig was los. Aber auch eine Menge Straßencafés, Straßenmusiker u.s.w.. Wir lassen uns in einem der Cafés draußen nieder und beobachten das Treiben. Auch mal ganz nett. Nach anschließendem kurzen Stadtbummel machen wir uns wieder auf den Weg zu unserem Busle.
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Dort angekommen fährt auch gerade die Polizia Municipale mit Suchscheinwerfer auf den Platz und hält erst einmal für einen längeren Augenblick vor dem Hottel … Wir tun mal so, als wenn uns das gar nix angeht und rauchen in aller Gemütlichkeit weiter. Anschließend stellen Sie sich demontrativ so, dass Sie uns gut beobachten können 🙁

Irgendwie überlegt man doch gleich immer, was falsch ist. Hm, alles im grünen Bereich. Bis auf ….. vielleicht die … Umweltplakette. Für die Einfahrt in die Stadt ist mindestens Euro 2 gefordert. Unseren H-Kennzeichen-Bonus gibt es hier, glaube ich auch nicht. Naja, im Zweifel erstmal dummstellen. Wir fahren vom Platz und die Jungs folgen uns bis zur Stadtgrenze, dann drehen Sie ab……Glück gehabt!! Geldbeutel nochmal verschont geblieben 🙂

Auf der Suche nach einem Nacht-Standplatz kommen wir in Brixen an einer Hinweistafel auf einen WoMo-Stellplatz vorbei. Wir fahren dorthin, und es stehen schon ca. 60-70 Joghurtbecher auf einem großen Parkplatz. Direkt am Parkplatz ein Schild „Wohnmobile verboten“. Hey, was geht jetzt ab?

OK, der Platz ist aber eh mit WoMos überfüllt und auch viel zu eng. Also ab auf den angrenzenden Busparkplatz. Ist eh viel angenehmer in Gesellschaft anderer Busse, anstatt bei den Plastikmobilen zu stehen.
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Jetzt freu ich mich erstmal auf Tortelloni mit Gorgonzolasauce und auf ein Gläschen Roten.

Während ich mich Wartenderweise mit dem Blogbericht beschäftige und Gabi den Gasherd anwirft, geht draußen der Punk ab. Es ist Samstag Nacht, und die Jugend macht eine riesen Disco-Party gleich gegenüber des Parkplatzes. Gnadenlos laut, gnadenlos rhythmisch … egal, Hauptsache, wir haben einen Schlafplatz gefunden und es gibt was zu essen.

Wenig später sind wir total überfressen und beschließen, unseren Abend noch mit einem Film abzurunden. Das hat zwei Vorteile: 1. Wir können relaxen, und 2. können wir somit das Disco-Gedöns übertönen, oder zumindest einmal für unser Gehör ausblenden.

Alsdann, gut Nacht, schlaft wohl,

Frau schläft schon – ohne Alkohol …

Start Pisogne: 241009 km
Ziel Brixen: 241264 km
Gesamt: 255 km

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