Hach ja …

Hach ja, … nun isser wieder vom Hof, und gähnende Leere auf seinem angestammten Platz, wenn wir aus dem Fenster blicken. Kaum zu fassen, wie sehr der kleine Große fehlt.

Haben wir das Busle doch schweren Herzens am Samstag restlich wintermäßig ausgeräumt, was heißt, Decken und Kissen der Feuchtigkeit entzogen und im Haus erst mal auf dem Billard-Tisch gebunkert (kommt schon noch wech vor Weihnachten…), Matratze aufgestellt, Luftentfeuchter frisch bestückt und houps, im Boiler ist mit Sicherheit noch Wasser drin, das muss noch raus, aber wie?!? Das Teil hat keinen Ablauf unten, da kann mein Herzblatt das entsprechende Datenblatt vorwärts, rückwärts und seitwärts lesen, hilft alles nix. Okay, was tun?!? Zumal wir Blut und Wasser schwitzen, weil wir ja eigentlich mal wieder zu spät dran sind und der erste Frost uns mal wieder völlig überrascht hat. Vielleicht erst mal überhaupt und sowieso die Leitungen checken. Wenn die schon eingefroren sind, dann …

Ach ja, und ganz wichtig … falls noch Wasser im WC stehen sollte, dann …

… Es steht!!! und es steht sogar ziemlich fest! … Shit … Eingefroren! Möge der Wohnbus-Gott ein Einsehen mit uns Hirnis haben und uns zu Weihnachten schenken, dass der Zerhacker nicht im Eimer ist! Also notfallmäßig den Bus an den Strom gehängt, einen Heizkörper in den WC-Raum verfrachtet – rruuummmmmmsssssssssss, die Tür zu und eine Temperatur anstreben, die einer Sauna gleichkommt, um den Zerhacker aus dem Starrezustand der Vereisung zu holen und ihn nach ca. zwei Stunden somit wiederzubeleben. Dazu ein wenig Scheibenenteiser hinzugeben, und siehe da … alles löst sich relativ schnell wieder in Wohlgefallen auf. Wollen noch schnell das Restwasser entfernen, doch irgendwie ist alles wie tot … Hhmmm … kein Licht … kein Strom … Mal wieder die Elektrik im Eimer, wie soll es auch anders sein?!? Das Busle möchte uns wohl den Winterabschied so einfach, wie möglich machen 😉

Also, was soll’s … Man muss ja schließlich in der Winterzeit (so man gerade Urlaub hat), ja auch mal was zum Basteln haben. Wir nehmen uns also vor, dass wir die Elektrik in Angriff nehmen, sobald … ja, sobald wir die Heizung in Angriff genommen haben, und noch so einiges.

Jetzt jedoch erst mal noch (ja, ja, … wir lernen ja schließlich – zumindest ein bisschen – immer wieder etwas dazu), die Pumpen ausbauen (Nein, die stehen anschließend nicht auf dem Billard-Tisch, aber dennoch irgendwo im Weg rum), und wie war das jetzt doch gleich mit dem Boiler?

Das Problem löst sich freudigerweise in Wohlgefallen auf, nachdem Christian nach dem Abbau der Pumpen einen leichten Luftdruck auf die Leitungen gegeben hat, und mit einem Schwupp sich der Boiler freiwillig entleert. Na also … kann ja auch mal was ohne zu mucken funktionieren 😉

Ein letzter Check – soweit alles klar, fahren wir also noch zur Tanke und hoffen, dass der Außenwaschplatz hoch genug ist, um mit dem Bus unter den Hochdruckreiniger zu kommen. Mal eben noch schnell mit dem Meterstab wichtig durch die Gegend laufen und abmessen, dann mit relaxter, fast gelangweilter Miene hinein unter die Dusche 😉 Waschen – Spülen – Hochdruckwaschen – Spülen – Hochdruck … Pfengggggggggggggggg … und weg spickt ein Stück des neuen Lacks … Mistig, aber jetzt nicht weiter dramatisch, da im Frühjahr eh noch ein paar Kleinigkeiten überlackiert werden müssen.

Nachdem jeglicher Schaum wieder abgewaschen ist und bereitwillig diverse Fragen zum Busle beantwortet sind, machen wir uns auf den Weg zur Halle, wo das Busle seinen verdienten Winterschlaf halten darf, zumindest einmal so lange, bis uns das Reisefieber wieder packt. Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass der Bus immer langsamer wird, je näher wir uns dem Winterquartier nähern … liegt vielleicht an Christian, dem es auch immer sichtlich schwer fällt, unser vierrädriges Familienmitglied in die Verbannung zu schicken. Letztendlich verschließen wir die Türen des Fahrzeugs, und nach einem letzten Blick auf den Kleinen verrammeln wir auch die Schiebetür der Halle und machen uns auf den Heimweg, in Gedanken jedoch jetzt schon wieder bei der nächsten Fahrt, bei der es dann wieder heißt:

„Haben wir alles? Können wir los? Mist, die Elektrik streikt … egal … reparieren wir unterwegs!“ 🙂

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2 Kommentare zu Hach ja …

  1. Chris sagt:

    … reparieren wir eh unterwegs 😀
    Klappt ja aber auch immer am besten, praktizieren wir ja auch schon seit Jahren so…

  2. Gabi sagt:

    😀 Ja, den mobilen Reparaturdienst werden wir wohl auch einführen müssen 😉 Freu mich mal wieder auf ein Wiedersehen 🙂

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