Tour de Suisse – Tag 3

Zum morgendlichen Blogschreiben gibt es heute von Gabi den Morgenkaffee. Danach geht’s erstmal auf Fototour über den Platz, bevor die ersten Busse mit Ihren Fahrern und Fahrerinnen abreisen.
In unserer Gruppe findet sich einer nach dem anderen zum Frühstück an der gemeinsamen Tafel ein. Interessant die Vorlieben der einzelnen, die vom klassischen kontinentalen Frühstück mit Kaffee, Brötchen, Käse und Marmelade bis zur eher einfachen Variante mit Kaffee und Aspirin reichen. Für den ein oder anderen ging es gestern doch sehr lange.

Kurzer Beitrag von TVO zum Bustreffen

und ein Link zu einem Video von einem Teilnehmer mit Quadcopter aufgenommen

Nach einigen internen Diskussionen, ob wir den Heimweg antreten oder noch wenigstens zwei Tage auf Tour de Suisse gehen entscheiden wir uns für die letztere Variante und fahren in Richtung Klöntaler See. Hier versuchten wir dieses Jahr im Frühjahr schon mal ein kleines Bustreffen zu organisieren, was aber mangels Teilnehmer dann doch nicht stattfand.

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Die Fahrt über die Autobahn bis kurz hinter den Walensee brachten wir schnell und entspannt (ja, auch schnell und entspannt funktioniert mit dem O302, liebe Freunde der moderneren Oldtimer) hinter uns. Auf der Landstraße von Niederurnen nach Riedern kamen uns massenweise klassische amerikanische Fahrzeuge entgegen. Es muß ein sehr großes US-Treffen gewesen sein, da uns allein auf diesem Stück Straße sicherlich 100 solcher Fahrzeuge entgegen kamen. Wie ich im nachhinein erfahren habe, kamen die Fahrzeuge vom „US-Car & Harley Meeting in Mollis (GL)“.
Ab Riedern wurde es dann fahrerisch etwas interessanter, nachdem die Passstrasse oft nicht breiter als 4 bis 4,5 Meter war und, wie soll es Sonntags auch anders sein, viele Sonntagsfahrer unterwegs waren, die sich nur sehr zögerlich an unserem Bus vorbei trauten, bzw. angstvoll warteten, bis wir uns an Ihren Fahrzeugen vorbeigezwängt hatten.

Oben angekommen an der Straße am See entlang war die Situation insofern klarer, als dass die Straße oft nur unerheblich breiter war als unser Bus. Für entgegenkommende, die nicht wachsam genug waren unseren Bus rechtzeitig zu erblicken hieß es dann….zurücksetzen bis zur nächsten Ausweichbucht.

Am Campingplatz angekommen war die Freude groß, wieder mal ein außergewöhnliches Wohnmobil hier zu haben. Es sei auch schon mal ein umgebauter Postbus dagewesen, werden wir umgehend informiert. Der Platzwart räumte die aufgestellten Fässer beiseite, welche sicherstellen sollen, dass die Camper sich auch an die vorgegebenen 10 km/h halten. Auf dem Platz selbst sind hauptsächlich Dauercamper und ein paar Familien mit Zelten. Jedenfalls habe ich in der Schweiz auch noch nie einen solch günstigen Platz gesehen. 58 Franken für zwei Nächte mit allem Drum und Dran, das ist wirklich in Ordnung.

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Dann noch ein kleiner Spaziergang zum See, den Grill anwerfen und den Tag inmitten der Berge ausklingen lassen.

Klöntaler See

Gefahrene Kilometer: 101

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