Von der Spree an die Elbe

Nachdem ich schon früher als geplant nach Magdeburg aufbreche, fahre ich natürlich nicht, wie geplant zur Messe Magdeburg, sondern suche mir für diese Woche noch einen schönen Stellplatz, an dem ich die nächsten Tage verbringe. Während meiner Google-Recherche finde ich auch einen idealen Platz direkt in Magdeburg.

Aber nun erstmal los auf der Autobahn in Richtung Westen. Magdeburg ist schnell erreich,t und ich steuere erstmal die Metro an, um meine Wasser- und Lebensmittelvorräte wieder aufzufüllen.

Anschließend googlet Gabi zu Hause nach einer bustauglichen SB-Waschanlage in Magdeburg, nachdem ich zumindest mal, soweit ich drankomme, das Salz runterwaschen möchte. Leider ergebnislos. Entweder zu weit weg oder zu eng.

Ich habe es bereits aufgegeben, als ich 100 m von der Metro entfernt direkt auf eine Waschanlage zufahre, die an eine Shell-Tankstelle angegliedert ist. Mein erfahrener Blick sagt mir, dass ich dort zum rangieren komme und auch von der Höhe her ganz knapp unter das Dach passen sollte. Also nichts wie rein. Ersteres trifft auch zu. Ich habe anfangs die Anlage für mich allein, daher ist es kein Problem, in Richtung der Waschbox zurückzustoßen. Was ich allerdings von draußen nicht gesehen hatte, waren die Gefälle vom Rand der Waschbox zum Hof hin. Als ich knapp an der Box stehe also auch die Gewissheit: Es geht nicht. 4 bis 5 cm ist mein Bus zu hoch.

Ich bin allerdings jetzt so auf die Benutzung dieser Waschanlage eingeschossen und möchte das Salz weg haben, sodass es eben auch anders funktionieren muss. Bus also quer vor die Box(en), und mit viermal umsetzen eben davor waschen. Zwischendrin muss ich immer wieder die PKWs in die andere Waschbox bzw. zu den Staubsaugern lassen. Ist klar, wenn auch vorher an der Anlage gar nichts los war, wenn ich hier bin, kommen sie alle 🙁

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Nach der Waschaktion tanke ich noch die Benzinkanister fürs Aggregat voll und mache mich auf den Weg zum Wohnmobilplatz, welchen ich gar nicht so leicht finde, da dieser nicht ausgeschildert ist. Jedenfalls stehe ich dann vor einem hochgefahrenen, automatischen Metallpoller. Nach Einwurf von 8 Euro fährt dieser herunter und gibt die Zufahrt frei. Was sich mir jetzt auftut, ist ein total schöner, mit Naturstein gepflasterter Stellplatz, direkt an der Elbe. Außer meinem Bus kein einziges Wohnmobil. Ver- und Entsorgung leider noch im Winterschlaf, wird’s also wieder nix mit Pumpen einbauen und Tanks füllen, aber Müllentsorgung, sowie Toilette direkt neben dem Platz, und für 8 Euro stehen, so lange man möchte. Offiziell nur 3 Tage, wie mir der zuständige von der „Weißen Flotte“ sagt, aber er wird es eh nicht kontrollieren, wenn ich länger stehe.

Ich stelle meinen Bus also direkt längs zur Elbe.

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Nun gibt es noch einen kleinen Spaziergang in die Altstadt, welche gerade mal 5 Gehminuten entfernt ist.

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Unverkennbar die typischen Ostbauten zwischen den historischen Gebäuden – Pimp my Plattenbau 🙂

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Der Blick aus meinem Wohn- / Arbeitszimmer ist aber schon ganz großes Kino 🙂

Also zumindest um diese Jahreszeit ganz klar 5 Sterne für diesen Stellplatz.

GPS N 52°07’58“ E 11°38’50“
Pertriförder, Ecke Schleinufer
Zufahrt über den gesperrten Weg „Versorgungsdienst frei“

Der Wohnmobilstellplatz ist jeden 1. Sonntag im Monat wegen dem Fischmarkt geschlossen.

Gefahren: 170 Kilometer
Tankung:   —

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