Endlich wieder Bus…

Nach unserem Hotelwochenende in Luxemburg fiebern wir schon dem morgigen Tag entgegen. Dann dürfen wir die kommenden zwei Wochen wieder im deutlich komfortableren Bus leben und nächtigen.

Aber zuerst müssen wir nach Goslar, um die Aubergine dort abzuholen. Da wir Donnerstagvormittag  in Goslar ankommen müssen, um Abends in Bremen den Messestand aufbauen zu können, blieb uns nur die Möglichkeit, einen Nachtzug zu buchen. Leider mit dem Resultat, dass wir in Ulm erstmal zwei Stunden auf den ICE warten müssen, nachdem der letzte Zubringer bereits um 23:30 Uhr in Ulm ist.

Aus Mangel an gastronomischen Angeboten um diese Uhrzeit, verschlägt es uns zur Überbrückung der Wartezeit in die Bar „La Statione“. Irgendwie stelle ich immer wieder fest, dass man sich, sofern man Bedarf an kuriosen Gestalten hat, sich nur nachts in Bahnhofsgastronomien aufhalten muss. Hammer! Diese Stunde wäre eigentlich alleine einen Blogartikel wert J. Aber nachdem dies unser Busblog ist, verzichte ich darauf.

Bahnhof ulm

Um Viertel nach Eins geht dann endlich unser ICE in Richtung Niedersachsen.

ICE Abteil

Ich bin natürlich wieder mal davon ausgegangen, dass man im ICE schnell unterwegs ist, aber weit gefehlt. Dieser ICE hält zwischen Stuttgart und Mannheim in fast jeder Kleinstadt. Ludwigsburg, Vaihingen/Enz… Zu allem Überfluss fährt er auch noch mit 100 Sachen durch die Gegend. So einem Bummel-ICE habe ich noch nicht erlebt. Ab Mannheim ging es dann auch wieder zügiger und auch mit weniger Halten. Ein paar Umstiege weiter sind wir gegen Viertel nach Neun am Morgen dann auch in Goslar.

…OK, OK, das Bild oben war nicht unser Abteil. Das hat sich hier nur reingeschmuggelt 🙁

Eddie ist eigentlich arbeiten, hat sich aber dankenswerterweise dazu bereit erklärt, uns mit unserem ganzen Geraffel (wir mussten mit unserem kompletten Messestand anreisen) vom Bahnhof abzuholen. Nun können wir endlich unser heißgeliebtes Busle wieder in Empfang nehmen.

Natürlich ist noch Zeit für ein kurzes Fotoshooting, nachdem auch Edgar dem Winter ade gesagt und bereits seinen überdachten Bus-Schattenplatz gegen einen „Platz an der Sonne“ getauscht hat. Nett, die zwei Auberginen 🙂

20150312_094240

Jetzt geht es erstmal zum Frühstücken ins nächste Bäcker-Café. Anschließend das Reiseproviant noch etwas aufstocken und dann zuerst auf der Landstraße und später auf der Autobahn in Richtung Bremen. Zwischen Hannover und Bremen überkommt mich dann doch noch die Müdigkeit, nachdem ich in der letzten Nacht so gut wie nicht geschlafen hatte. Also rechts raus, um eine Stunde zu schlafen. Aus der Stunde werden drei, aber auch gut, da wir ja noch genügend Zeit haben. Danach geht’s dann frisch ausgeruht, die letzten 120 km nach Bremen.

Hier in Bremen stellen wir unsere Aubergine auf dem Ausstellerparkplatz ab. Eigentlich ist das ein richtig guter Platz hier. Mitten in der Stadt – und weil Aussteller, natürlich für lau.

Messe Bremen

Am Abend machen wir auch gleich noch einen kleinen Spaziergang in die Bremer Altstadt. Natürlich kommt es, wie es in Bremen kommen musste. Auf dem dunklen Kirchplatz begegnen wir den Bremer Stadtmusikanten. Leider kann ich meine Kamera nicht schnell genug zücken, sodass ich leiden nur noch ihren Schatten aufs Bild bekommen habe.

Sodele, das war‘s dann erstmal für heute.

Karte Goslar Bremen

Gefahren: 253 km von Goslar nach Bremen
Getankt:   —–

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