…und wieder mal Magdeburg

Irgendwie scheint uns Magdeburg nicht ganz loszulassen.

Den Kundentermin in Magdeburg hatte ich eigentlich geplant, von Bremen aus mit dem ICE zu erledigen. Kurzfristig haben wir aber doch beschlossen, mit dem Bus nach Magdeburg zu fahren und  dort einen „Urlaubstag“ einzulegen. Deshalb fahren wir auch unmittelbar nach der Messe los, um einen ganzen Tag in Magdeburg ohne Busfahren verbringen zu können.

Zuerst aber mal zum Tanken in Bremen, was sich komischerweise als nicht so einfach erweist, wie gedacht. Die erste Tanke ist extrem eng, ohne die geringste Chance, an die Dieselsäule zu kommen, ohne die Straße zu blockieren. Bei der Nächsten machen wir wenigstens nur die ganze Ausfahrt dicht. Die Autofahrer bleiben aber alle locker.

Dann auf die Autobahn in Richtung Hannover und weiter auf der A2 in Richtung Berlin. Kurz hinter Hannover legen wir noch einen kurzen Hotspot-Halt ein. Kurz darauf nochmals Halt am ehemaligen Grenzübergang Helmstadt/Marienborn. Hier gibt es die Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn, welche leider um 23.00 Uhr nicht mehr geöffnet hat. Schade eigentlich, dass die hier so früh zumachen 😉 …aber wir sind ja auch wieder mal im „Land der Frühaufsteher“. Wir entschließen uns, morgen früh genug in Magdeburg loszufahren, um auf dem Weg nach NRW diese Gedenkstätte noch besichtigen zu können.

Weiter geht’s, die letzten Kilometer bis Magdeburg hinter uns zu bringen.

Am Petriförder angekommen, stellen wir fest, dass der automatische Poller, welcher eigentlich nur nach unten fährt, sofern die Anlage mit 8 Euros gefüttert wird, auch ohne unser Zutun in bodenebener Lage verharrt. Also nichts wie rein, in den Gratisstellplatz. Auf dem riesigen Platz ist wieder kein einziges Wohnmobil. Wir fahren also wieder direkt ran an die Uferkante mit dem schönsten Elbeblick.

Morgens, nach dem Frühstück, nehme ich erstmal meinen Kundentermin wahr. Funktioniert hier alles tadellos mit der Straßenbahn. Danach machen wir die Altstadt noch etwas mit einer Sightseeing-Shopping-Tour unsicher.

Jetzt noch kurz was fürs Abendessen einkaufen und den Tag ausklingen lassen mit Bloggen, Kochen, Essen…

Am Nachmittag trudelt hier nach und nach ein Joghurtbecher nach dem anderen ein. Die stellen sich aber alle in hinterster Reihe nebeneinander auf diesen riesigen Platz. Rudelverhalten? Egal. Jedenfalls ganz nett anzusehen, wie sie alle auf ihre Keile fahren. Einer übertreibt es gleich dermaßen, dass er krass in die falsche Richtung hängt. Egal, Hauptsache Auffahrkeile sind drunter 🙂

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Am Abend gehts hier wieder mal rund, wegen der Megida-Demo mit entsprechender Gegendemo. Eine Handvoll Megida-Anhänger, 1200 Gegendemonstranten und 1500 Polizisten. Eine teure Geschichte einmal im Monat 🙁

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Morgen geht’s dann nach Versmold, bei Kipor.org nach dem Stromaggregat schauen lassen.

Gefahren: 265 km
Getankt:  135 Liter in Bremen

Karte Bremen_Magdeburg

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