Von Wesel nach Rheinberg, 19./21.03.2015

Nach einem ausgiebigen Frühstück geht es anschließend nochmals zu einem Spaziergang entlang des Rheins in die Altstadt von Wesel. Bei der Gelegenheit schauen wir uns noch die restlichen der 111 Esel an und auch ein paar „Kühe“ :).

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Nach einem ausgiebigen Schaufensterbummel und einem Latte Macchiato, den wir natürlich draußen genießen, es ist ja schließlich Frühling, machen wir uns auf den Weg zurück zum Bus.

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Auf dem Weg dorthin kommen wir noch an einem Souvenierladen mit den kuriosesten Esel-Mitbringseln vorbei. Neben den üblichen Taschen, Shirts und Frühstückssets gibt es noch Kunststoff- und Porzellanesel in allen Ausführungen und Größen, Esel-Ausstechformen, Mousepads, Weseler Küsschen (Wildkräuterlikör) und „Teegenuss für schuftende Esel“ (Roibusch). Das Esel-Marketing funktioniert hier richtig gut.

Danach ist aufräumen und spülen angesagt, und auch sonst wird alles wieder für die Abfahrt klar gemacht.

Am Nachmittag brechen wir nach Rheinberg zum Messeaufbau auf. Rheinberg ist lediglich 20 km von Wesel entfernt und auch nach einer halben Stunde bereits erreicht.

Der Name Rheinberg weckt bei mir natürlich gewisse Erwartungen. Eine Stadt direkt am Rhein, an einen Berg gebaut und vielleicht auch eine schöne Burganlage über dem Rheintal, wie man es so oft am Rhein findet. Ein traumhafter Blick über…

Leider ist das wirkliche Rheinberg doch etwas anders. Weder liegt Rheinberg direkt am Rhein, noch gibt es dort, zumindest für mein Verständnis, einen Berg oder eine verträumte Burganlage. Dafür eine Menge rauchende Industrie, sodass wir sofort merken, dass das Ruhrgebiet nur noch einen Katzensprung entfernt ist. Ähnlich enttäuschend ist die Messe-Niederrhein, deren Name allein schon einiges hermacht. Leider finden wir eine Halle vor, deren Eingangsbereich schön aufgemacht ist, ansonsten aber aus einer alten, undichten Industriehalle mit geschotterten Parkplätzen besteht. Pimp-my-Halle, sozusagen! Liebe Rheinberger, wenn ihr euch als ernstzunehmenden Messestandort nördlich des Ruhrgebietes etablieren wollt, besteht massiver Handlungsbedarf!

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Messe Niederrhein

 

Für den Samstag haben wir uns vorgenommen, ein schönes Hallenbad oder eine Therme zu besuchen. Wir googlen jeder mindestens eine Stunde lang, um festzustellen, dass die Bäder hier entweder gar nicht geöffnet haben, weil sie als Schulbäder ausgelegt sind oder um 18.00 Uhr schließen. Das einzige in näherer Umgebung, das am Samstag Abend geöffnet hat, ist die Niederrhein-Therme im Norden Duisburgs, also etwa 25 km entfernt. Diese Wahl entpuppt sich aber dann auch als wahrer Glücksgriff. Die Niererrhein-Therme ist ausgestattet mit verschiedenen Sole-Becken, einem Wellenbad, einer Saunalandschaft, einer Salzgrotte und einem bustauglichen Parkplatz.

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Für denjenigen, der zufällig hier in der Gegend ist, unsere klare Empfehlung: ein Besuch dieser Therme lohnt sich.

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Niederhein-Therme

 

Da wir nach 22.00 Uhr eh nicht mehr auf den Aussteller-Parkplatz kommen, bleiben wir heute Nacht an der Therme stehen und fahren erst morgen früh nach Rheinberg zurück.

Karte Wesel

Gefahren:  79 km

Getankt:  ——

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