Auf ins tiefe Bayern

Heute brechen wir zu unserem vermutlich letzten Buswochenende auf, nachdem wir planen im Juli das große Lenkrad gegen den Fahrradlenker einzutauschen.

Gartentage im Landesgestüt

Gartentage auf dem bayerischen Landesgestüt in Schwaiganger sind für die nächsten drei Tage angesagt.

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Wir machen am Vormittag den Bus startklar und kommen dann am späteren Nachmittag in Dettingen los. Irgendwie richtig unspektakulär: Wasser füllen, Öl und Kühlwasser kontrollieren, Klamotten rein und die hinteren Abschlussbleche wieder montieren, weil wir den Heckträger wieder abgebaut hatten, das war‘s – keine bis zur letzten Minute aufgeschobenen Reparaturen, nichts was unbedingt vor der Abfahrt noch schnell gerichtet werden müsste, nur reinsetzen und losfahren. Ist ja auch mal schön.

Über die A7 und die A96 geht unsere Fahrt nach Landsberg/Lech und dann die B17 in südlicher Richtung bis Schongau. Wir fahren den dortigen Wohnmobilstellplatz an, weil wir noch einen halbvollen Abwassertank haben, dessen Restkapazität uns fürs lange Wochenende vermutlich nicht mehr ausreicht.

Weiter geht’s in südlicher Richtung über Saulgrub und Murnau am Staffelsee zum Landesgestüt Schwaiganger. Es ist einiges los auf dem Gelände, da die anderen Aussteller alle emsig am Aufbauen sind.

Irgendwie ist es schon nett, die Reaktionen der Leute anzusehen, wenn sie spontan dem Charme des O302 erliegen. Ist uns in dieser Form mit dem 215HD nicht passiert. Der ist halt einfach nur ein Reisebus unter Tausenden.

Staffelsee wir kommen

Fix noch den Messestand aufgestellt, da wir uns entschlossen haben, anschließend nochmal 7 km zurückzufahren um den Abend und die Nacht nicht auf dem Ausstellerparkplatz, sondern am wunderschönen Staffelsee zu verbringen.

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Wir halten auf einer Parkbucht für Busse – da kommt heute eh kein anderer mehr, da die Parkplatzeinfahrten am See nicht unbedingt für unser großes Kaliber ausgerichtet sind, dann machen wir uns auf und laufen noch ein paar Meter am wunderschönen Staffelsee entlang.

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Große Häuser auf gigantischen Seegrundstücken, ein traumhafter ruhiger Weg im beginnenden Naturschutzgebiet … einfach nur herrlich. Leider gibt es hiervon keine Bilder, da wir zwar die Cam mit dabei hatten, aber vergessen hatten, eine Speicherkarte einzulegen, und von daher war’s nix mit Fotografieren.

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… geht no, ja!

Auf dem Rückweg kehren wir noch im Seerestaurant „am Platzl“ oder so ähnlich, ein. Ist schon ein bisschen spät, und so erklärt uns der Wirt, dass der Salat nicht mehr allzu frisch sei und auch ansonsten leider nicht mehr alles zur Verfügung stünde, was die Karte ansonsten hergibt. Also entscheiden wir uns rasch für Resteessen: Camembert mit Pommes, eine Wurst mit Kartoffelsalat, dazu ein Radler und eine Cola. Der Wirt entschuldigt sich immer wieder und gefühlte 1000 Mal, hofft jedoch, dass wir wiederkommen, und es tut ihm leid, aber … Alles gut! War prima. Kann er ja schließlich nichts dafür, wenn wir so spät erst aufkreuzen. Ach ja, und falls wir mal wieder hierher zum Essen kommen sollten, wäre es möglich, dass zumindest einer von uns die superscharfe Wurst probiert, die, lt. Speisekarte, nur an Personen ab 18 Jahre ausgegeben wird 😉

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…unten links 🙂

Gegen 21.30 Uhr schlendern wir wieder zurück zum Auberginchen und fallen dann auch recht bald ins Bett, genervt von diversen Fliegen, die wir uns auf Schwaiganger bereits neben den Pferdeställen eingefangen hatten.

 

Gefahren: 170 km
Getankt: 126 Liter Diesel, 3 Liter Wasser, 2 Liter Motoröl

 

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