Adieu Messe – Willkommen Natur

Nachdem sich der Messeveranstalter an keinerlei Absprachen bezüglich Werbung und Vortragsraum gehalten hat, entschließen wir uns, die Messe abzubrechen und das Wochenende für uns „gewinnbringender“ an unserem Lieblingsstellplatz in der Natur zu verbringen, zumal dieser eh auf dem direkten Heimweg liegt.

Um 18.00 Uhr packen wir unseren Messestand in den Bus und machen uns auf den Weg an die Ammer zu unserem Stamm-Entschleunigungs-Wochenend-Stellplatz. Den Abend beenden wir mit einem angenehmen Abendessen inmitten der Natur.

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Auf gehts zu unserem Stamm-Stellplatz

Den Samstag verbringen wir mit Relaxen und Filmen. Ich habe die neue Gopro mit 60°-Objektiv dabei und möchte diese unbedingt testen. Auch die neue 3-Achs-Steadycam darf beweisen, was sie drauf hat. Den Film über unseren Lieblingsplatz konnte ich allerdings mangels Rechner der 4K verarbeiten kann, nicht bearbeiten. Er ist also in den Scenen teilweise etwas langatmig, mangels Schnitt. Ich habe diesen aber trotzdem schon mal als Vorabversion auf unserem Youtube-Channel eingestellt.

Am Nachmittag hören wir – in dieser abgelegenen Gegend – plötzlich das Grollen mehrerer V8-Boliden. Durch einen jungen Oldtimerfan, der am Wegrand mit seiner Handycam steht, lassen wir uns darüber aufklären, dass die Arlberg-Classics hier, d.h. keine 20 m von unserem Stellplatz entfernt,  vorbeiführt. Für uns natürlich eine prima Gelegenheit, uns mit unseren Stühlen direkt an der Strecke zu platzieren, um zu gucken, staunen, zu filmen und zu fotografieren.

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Abgebrochen wird unsere „Veranstaltung“ leider durch einen starken Wolkenbruch, der uns ins Trockene, sprich ins Auberginchen zwingt, wobei wir aber auch vom Bus aus noch einen prima Blick auf die hochkarätigen Oldies haben. Erstaunlich finde ich, dass viele Puristen auch bei diesem Starkregen kein Verdeck aufziehen, sondern sich in Regenkleidung hüllen um diese Rallye zu Ende zu fahren.K1600_P1030666

Noch mindestens eine weitere Stunde beobachten wir, wie die wundervollen Fahrzeuge durch den Regen flitzen … drei … zwei … eins … und mit Vollgas durch die Lichtschranke 🙂

Das Wetter spielt irgendwie total verrückt. Fünfzehn Minuten Starkregen, dann wieder für einen kurzen Moment strahlender Sonnenschein, danach wieder Regengüsse ohne Ende … Sind wir froh, dass wir nicht mehr auf der Messe rumstehen!

In einer kurzen Regenpause schaffe ich noch einen kurzen Spaziergang (natürlich ebenfalls, um die Gopro auszuprobieren), danach machen wir uns einen gemütlichen Abend und schauen uns noch zwei Filme an, derweil draußen stundenlang ein Gewitter mit Sturm und weiterem Platzregen alles unter Wasser setzt.

Neuer Tag – neues Wetter

So übel das Wetter gestern Abend auch war, heute am Sonntag begrüßt uns schon die Sonne am frühen Morgen, und es verspricht, ein herrlicher Tag zu werden.

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Nach einem leckeren Frühstück gehen wir noch kurz an die Ammer runter, um, mit dem Fluss im Hintergrund, die Auslosung des Gewinners unserer Kinokarten auf literadtour.com zu filmen. Der Dreh ist gleich beim ersten Mal im Kasten, und so beschließen wir, unsere Zelte hier abzubrechen und wenige Kilometer weiterzufahren, um in der Nähe von Saulgrub einen fantastischen Spaziergang zum Tiefsee und in die weitere Umgebung zu machen.

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Bei diesem Bilderbuchwetter schlappen wir dreieinhalb Stunden durch Morast, Feld, Wald und Wiesen, stellen fest, dass Trekking-Sandalen eigentlich eher Dreck-in-Sandalen heißen müssten, lassen uns zwischendurch ein kühles Radler und Cola schmecken, unterhalten uns mit den wieherenden Schafen, und käuen wider mit den Kühen, ehe wir mit gefühlten 1000 Filmsequenzen und mindestens genauso vielen Bildern zu unserem Auberginchen zurückkehren.

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Mist – irgendwie verliert das Busle etwas Kühlwasser. Eine lose Schlauchschelle scheint der Übeltäter zu sein.

Auf den Schreck hin gönnen wir uns auf dem Weg noch rasch ein Eis, danach fahren wir noch zum Entsorgen nach Schongau, ehe wir uns dann wirklich auf dem Weg in Richtung Heimat begeben.

Die letzte Tour mit unserer Aubergine

Nach etwa eineinhalb Stunden stehen wir auch schon wieder im Hof und freuen uns darüber, dass wir ein wunderschönes Wochenende hatten und die Tage nicht auf der unorganisierten Messe verplempert haben.

Wir stellen den Bus natürlich auch mit einem weinenden Auge ab, da dies aller Voraussicht nach die letzte Bus-Tour bis zum Herbst war. Den Rest dieses Sommers werden wir im Sattel unserer Fahrräder verbringen.

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Ach ja, und wen es interessiert, wie es rund um unseren Lieblingsstellplatz aussieht, kann ja mal bei youtube bei uns reinschauen 🙂

Auf die Karte verzichte ich in diesem Fall. Ein paar Geheimnisse brauchen wir ja auch noch 🙂

Gefahren: 145 km

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