Auf geht’s nach Ulm zum 4. Adventtreffen der süddeutschen Wohnbus- und Wohn-LKW-Freunde – 12.12.2015

Auf geht’s nach Ulm zum 4. Adventstreffen der süddeutschen Wohnbus- und Wohn-LKW-Freunde

Alle Jahre wieder kommt der Moment, auf den sich die Bande der Großraum-Wohnfahrzeuge schon die ganzen restlichen elf Monate gefreut hat: Das Adventstreffen auf dem Ulmer Weihnachtsmarkt.

Auch wir machen uns bei strahlend schönem Wetter auf die Socken, bzw. auf die Autobahn und brausen den unzähligen Fress- und Glühweinständen entgegen. Irgendwann, kurz vor Ulm, stellen wir fest, dass wir bei diesem Sonnenschein auch mit dem Bus hätten fahren können, stilecht sozusagen, doch zum Umdrehen ist es jetzt auch schon zu spät. Im Nachhinein sind wir ganz froh, dass wir mit dem PKW unterwegs sind, gestaltet sich die Parkplatzsuche am heutigen Tag doch nicht ganz so einfach. Parkhäuser und Seitenstreifen sind weitgehend belegt und unser angestammter Parkplatz aus vergangenen Jahren musste einem riesigen Haus weichen, welches bereits im Rohbau steht. Na prima! Aber egal … In der Nähe des Bahnhofs werden wir letztendlich dann auch fündig, stellen den Wagen ab und schlendern anschließend in Richtung Stadt.

Wir sind früh dran, besorgen uns in einer Bäckerei ein „Frühstück“, vergnügen uns eine Weile in einer Riesenbuchhandlung und schlappen dann bereits ein Mal im Kurzdurchgang über den Weihnachtsmarkt. Wir haben noch eine halbe Stunde Zeit, bis die anderen eintreffen werden und so lassen wir uns am Rande des Weihnachtsmarkts noch zu einem leckeren Latte Macchiato verleiten, den wir in der warmen Sonne draußen vor dem Café zu uns nehmen.

Ach, es ist schön, hier zu sitzen und die Leute zu beobachten.

Wie glücklich sie doch alle sind …

Verkniffene Gesichter, wo man hinschaut … Weihnachtsgeschenkeinkaufsstress pur … Genervte Mütter, genervte Väter, genervte Ehepartner, genervte Kinder … „frö-hö-lich-e Weih-nacht ü-ber-all – oink …!“

Ein erbittertes lautstarkes Wortgefecht zwischen zwei Gemüsehändlern vom Wochenmarkt („Du hosch mei Schtänder omgfahre! Loss bloß dei Griffel weg! Wa glaubsch denn? … Du hosch de Schtänder omgfahre! … … …“)

Ist DAS wirklich Sinn und Zweck einer „besinnlichen“ Vorweihnachtszeit? Aber ehe ich hier jetzt damit beginne, noch weiter abzuschweifen und ein Buch darüber zu schreiben, komme ich doch lieber zurück zum eigentlichen Thema.

 

UNSER TREFFEN

 

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Gegen 14.30 Uhr erreicht uns via Handy der Anruf von Chris. Die ganze Meute, oder zumindest ein Großteil davon, ist unweit entfernt, und so machen auch wir uns ein paar Minuten später auf, die paar Meter bis zum Münster zu laufen, um die – nun wirklich fröhlichen – Weihnachtsmänner und –frauen aufs Herzlichste zu begrüßen.

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Es ist schön, dass alle vom Vorjahr wieder gekommen sind und auch ein paar neue Gesichter können wir begrüßen, die zum Teil die lange Anfahrt aus dem hohen Norden auf sich genommen haben, um dabei zu sein. Wahnsinn! Mit 30 Teilnehmern wird unser Treffen schon langsam rekordverdächtig. Toll! Es ist wirklich schön! Jeder kommt mit jedem klar, Spaß und gute Laune sind vorprogrammiert … Genau SO soll es sein!

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Als Erstes wird – wie in jedem Jahr – ein Glühweinstand überfallen und die Würstelbude frequentiert.

Nur Chris muss mal wieder eine Ausnahme machen und stopft sich mit „verrupftem Schwein“ voll, was mich dazu treibt, ihm zu zeigen, was ich davon halte (neee … ich bin gut drauf und richtig in Weihnachtsstimmung!).

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Daniel wiederum geifert nach Manuelas Glühwein …

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und Helmar prügelt sich derweil mit dem Nikolausi, …

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nur Peter ist zahm und hält die entspannte Idylle per Selfie fest … Ist es nicht schön?

Wohnbustreffen 2015

Nachdem die Frauen in Kleingruppen und im Schnelldurchgang den Weihnachtsmarkt erkundet und sich mit Leckereien jeglicher Art eingedeckt haben, bricht die ganze Crew auf, um in das altbekannte Restaurant einzufallen, wo wir bereits im letzten Jahr waren, und nun schon seit Wochen die Plätze und drei Bleche vom sehr leckeren Nachtisch reserviert und bestellt sind.

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… Noch ist alles gut …

Den reservierten Restaurantbereich bekommen wir nicht, dafür wieder die lange Tafel im Gastraum, an der wir schon im ersten Jahr gefeiert haben. Natürlich reicht dieser Platz nicht aus und kurzerhand wird das Gasthaus umgebaut und ein etwas größerer Tisch noch an die Tafel angepasst.

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Bis alle letztendlich sitzen, fliegen noch ein paar Bestecke durch die Gegend, werden Tischdecken fast zu Boden gerissen, da es sich etwas schwierig gestaltet, durch die schmalen Durchgänge zwischen den Tischen auf die durchgezogene Sitzbank zu kommen. Schließlich haben dann aber doch alle einen Platz gefunden und somit kann nach dem Stress des Glühweintrinkens und dem Kampf durch die Menschenmassen der relaxte Teil des Abends beginnen.

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… Noch immer ist alles gut …

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Die Getränke kommen schnell, das – heute nicht ganz so gute – Essen kommt zeitnah, zumindest einmal für die meisten hungrigen Gestalten, andere jedoch warten darauf, dass erst einmal die Organentnahme der avisierten Leber erfolgt, ehe sie gebraten werden kann, und die Fische müssen wohl auch erst noch gefangen werden.

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… Das ist jetzt nicht ganz so gut, ändert aber nichts an unserer sauguten Stimmung. Wir nehmen das relativ gelassen und stehen über der griechischen Chaostheorie.

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Es geht sehr lustig zu und die lautstarken Lach- und Schnarchsalven erschüttern andere Gäste, Restaurantbetreiber, sowie auch Tische und Gläser, wobei letztere dem nicht zwingend standhalten und ebenso lautstark zerbersten. Wie gut, dass es – frische – „Windeldecken“ gibt, die erste Hilfe für Tisch und Georg bieten. Also bitte richtig verstehen … Georgs nasse Hose beruht auf dem Bier des zerbrochenen Glases, nicht auf einer inkontinenten Blase – muss ich doch gleich hinzufügen, ehe da jemand auf falsche Gedanken kommt …

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Ja und da stellt sich doch dazwischen die Frage nach dem legendären Nachtisch, auf den alle so scharf sind … Irgendwie wird uns gesagt, dass der zwar existiert aber noch nicht „schnittfest“ ist. „Dauert noch zwei bis drei Stunden“, wird uns gesagt, und dass wir dafür einen Pudding mit Sahne bekommen. Wir fragen uns natürlich, warum das so ist, wo wir das Zeug doch explizit bestellt hatten, beziehungsweise … Augenblicklich ist es 19.00 Uhr, und in zwei bis drei Stunden sind wir ja aller Voraussicht nach noch immer hier. Kein Problem! Wir nehmen diesen Nachtisch auch noch um 22.00 Uhr. … Allerdings … auch da ist er anscheinend noch nicht schnittfest … Wie denn auch, wenn er, wie wir – mit Sicherheit – richtig vermuten, überhaupt nicht zubereitet wurde!

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… Okay, das nervt jetzt tatsächlich ein wenig, weil wir uns da wirklich drauf gefreut haben, aber …

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… wir sind ja gelassene, in uns ruhende Menschen und lassen uns die gute Laune nicht verderben.

Plötzlich werden wir auch noch von den beiden Bodensee-Nikolausis mit liebevoll handmade gestalteten Notfall-Bus/LKW-Säckchen beschenkt, die mit Teelicht, Streichhölzern, Klebeband, Pflaster und Aloholfläschchen bestückt sind. Was für eine tolle Idee! Wir sagen vielen herzlichen Dank für diese superliebe Geste und eure Mühe! Ihr seid klasse. Wir haben uns alle sehr über diese unverhofften Geschenkle gefreut!!!

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Inzwischen ist es 23.00 Uhr – das Restaurant schließt jetzt eigentlich, aber der aus Vorjahren bekannte Rausschmiss um diese Uhrzeit findet dieses Mal nicht statt und so zieht sich das Beenden unseres Treffens bis kurz nach 24.00 Uhr. Der harte Kern ist übriggeblieben … und was auch übriggeblieben ist, sind angeblich unbezahlte Getränke und Essensbestellungen …

 

*hust* Das ist jetzt auch den friedliebendsten Bus- und LKW-Menschen zu viel! Es entbrennen harte Diskussionen mit dem Gastronom, der natürlich seine fehlenden 80 Euro haben möchte. Allerdings wird festgestellt, dass er so einiges, was bezahlt wurde, nicht aus seiner Kasse gelöscht hat, dafür einige Dinge eingegeben und falsch abgerechnet hat, die überhaupt nicht, bzw. von anderen Gästen bestellt wurden, die nicht zu unserer Gruppe gehörten.

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Lange Rede, kurzer Sinn … Chris erbarmt sich, der lieben Ruhe wegen, dem Gastronom 50 € zu geben, damit endlich Friede auf Erden herrschen möge, doch Helmar erkämpft das Geld zurück, damit dem Recht auf Erden Genüge getan wird und wir nun noch ungenervt einen Absacker in der „Hotelbar“ trinken und den Abend in aller Ruhe ausklingen lassen können.

Fazit:

Wir hatten wieder einmal ein unglaublich schönes Treffen mit lauter wunderbaren, fröhlich gestimmten Menschen, die uns im Laufe der Jahre schon richtig ans Herz gewachsen sind! Schon heute freuen wir uns darauf, euch bald, jedoch spätestens zum nächsten Adventtreffen, wiederzusehen, … allerdings nicht mehr bei diesem Gastronom, der heute nicht zum ersten Mal auf Kriegsfuß mit seinen Abrechnungen steht.

Wir werden für das nächste Jahr eine andere Örtlichkeit finden und darauf hoffen, dass dann auch wirklich alles passt und es nichts gibt, was unsere gute Laune strapazieren wird.

Jedenfalls bedanken wir uns ganz herzlich für euer Kommen und wünschen euch nun noch ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Neue Jahr!

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Lasst es euch gutgehen und macht nix kaputt … So long … Schee wars!

 

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10 Kommentare zu Auf geht’s nach Ulm zum 4. Adventtreffen der süddeutschen Wohnbus- und Wohn-LKW-Freunde – 12.12.2015

  1. Uwe Wegner sagt:

    Hey Ihr Beiden,

    Ich kann sagen,………..“wir waren dabei“,…………….

    Super und vielen Dank

    Grüßle Uwe und Christa

    • Gabi sagt:

      Hey ihr Zwei,
      und wir freuen uns sehr darüber, DASS ihr dabei wart! Nächstes Jahr hoffentlich wieder 😉
      Viele liebe Grüße

      Gabi und Christian

  2. SETRA-Uli sagt:

    Hallo Ihr Alle!

    Jawohl, es war sehr schön und amüsant in eine Gruppe zu stossen, die sich größtenteils kennt, aber wir ja absolute Neulinge waren!

    Es scheint ja noch richtig „abgegangen“ zu sein, nachdem wir weg waren!

    Aber mit unseren Kindern konnten wir natürlich nicht so lange bleiben…

    Nächstes Jahr haben wir bestimmt einen Babysitter!

    ….und dann auch einen Bus!!! (Verhandlungen über einen S 80 laufen schon, aber dann mehr im Forum)

    Viele Grüße aus dem Blautal,
    Uli Schiek

    • Gabi sagt:

      Huhu Uli … Bus und Babysitter, das klingt prima! Wir haben uns sehr gefreut, dass ihr mit dabei wart! Sicherlich sieht man sich öfter, spätestens wenn der S 80 aktuell ist.

      Viele liebe Grüße

      Gabi und Christian

  3. Peter Brock sagt:

    Es war echt Herrlich und Klasse. Würde jetzt gleich den 2016zener Kalender 11 Blätter abreisen 😉

    • Gabi sagt:

      Och Peter, du bist süß 😉 Aber da wären wir ja schon wieder und noch schneller als normal ein Jahr älter … Das geht gar nicht! Aber wir freuen uns, dass es dir gefallen hat und freuen uns auch schon auf ein nächstes Mal.

      Liebe Grüße

      Gabi und Christian

  4. Chris sagt:

    Servus,

    scheee wars, trotz gezupftem Schwein und Griechenchaos ;-).

    Bis bald mal wieder!!!

  5. Gerd sagt:

    Es war echt super! Habt Ihr toll organisiert! Es war eine gelungene Veranstaltung, trotz der weiten Anfahrt für uns. Es war schön die bekannten und lieb gewonnenen Freunde der „Weissbierfraktion“ wieder zu sehen und zu unbekannten Namen nun auch die Menschen dahinter kennenlernen zu dürfen! Wir freuen uns auf ein Wiedersehen, gesund und munter, im nächsten Jahr!

    Liebe Grüsse

    Angela + Gerd

    • Gabi sagt:

      Vielen Dank!
      Ganz klasse, dass ihr mit dabei war, diese lange Strecke auf euch genommen habt und es euch gefallen hat. Wir werden uns wiedersehen 🙂

      Liebe Grüße
      Gabi und Christian

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