Auf dem Weg zur Erleuchtung

Die letzten zwei Wochen haben wir den Auberginen-Keller etwas umgebaut und Platz für vier große Batterien geschaffen. Ein großes Dankeschön an Rainer und natürlich auch an Uli, der uns diese „dicken Dinger“ vom Setra-Treffen mitgebracht hat. Gleichzeitig haben wir es geschafft, den betreffenden Kellerraum so zu strukturieren, dass wir auch an unsere Campingmöbel kommen, ohne dass sich alles gleich ineinander verhakt und wir am Schluss doch wieder das ganze Knäuel aus Sitzmöbeln, Sonnenschirm, Grillkohle und Halbzollschlauch sowie diversen von der Batterie kommenden 12V-Leitungen herausziehen.

Dank Chris gab es dann noch die letzten Erleuchtungen bezüglich der Volte, Watte, Ampere und Ohme, wie auch zu diversen Kabeln, deren Querschnitte und von wo nach wo diese angeschlossen werden müssen, damit es ein funktionierendes Ganzes gibt. (Anm.Gabi: Boah, was für ein Satz … is nich von mir!)

Den ersten Schwung Panels hat uns Chris auch gleich angeschlossen, wobei eins fehlte, welches zuvor leider, wie drücke ich es jetzt aus, ohne ganz bescheuert dazustehen, sagen wir mal, es ist eher unfreiwillig in die ewigen Jagdgründe eingegangen.

Jetzt sind auf jeden Fall bei uns alle fehlenden Panels und bei Chris der noch notwendige Laderegler  da, weshalb wir für heute eine Working-Party in Opfenbach anberaumt haben.

Wir sind mal wieder nicht so richtig pünktlich …

Wie immer oder zumeist, kommen wir gut eineinhalb Stunden später an, als geplant war. Grund hierfür ist allerdings, dass Christian noch diverse Jakobswegbilder zu einem kleinen Filmchen zusammengefasst hat, damit wir in Opfenbach, nach getaner Arbeit, noch Open-Air-Kino schauen können.

IMGP3542Doch jetzt steigt mein Christian erst mal der Aubergine aufs Dach und Chris schwitzt im Innenraum des Busses („Hab ich schon gesagt, dass es hier wahnsinnig heiß ist?“) Er montiert den Laderegler und beschriftet ihn auch gleich, was allerdings mit heiß gelaufenem Hirn nicht ganz einfach ist („Ich schreib dann mal PH für Photovoltaik hinten und PF für Photovoltaik (f)vorne drauf!“) Zwischendurch noch Panels von der Leiter aus verkabeln („Ich bräuchte mal ein paar Augen, weil mir da was runtergefallen ist!“) … Nach diversen „Georg … ich bräuchte mal …“ und „Gabi … holst du mal …“ kommt man der Erleuchtung Richtung 18.30 Uhr schon sehr nah … Blöd, dass jetzt die Sonne nicht mehr so steht, wie sie für ein Panel stehen sollte, also erleuchten wir mal lieber jetzt den Grill und hoffen drauf, dass am sonnigen Morgen so viel Ampere-Leistung reinkommt, wie wir überhaupt nicht verbraten können … Erst mal vielen lieben Dank an Chris für eine weitere – von vielen – Hilfestellungen, die er uns bereits im Laufe unserer 3-jährigen Freundschaft gegeben hat!

Apropos „verbraten“ …

Es duftet bald schon herrlich vom Grill … Leckere Steaks für die Jungs und Veggi-Würstchen für meiner einer, gepaart mit leckeren verschiedenen Salaten runden den Abend ab. Herzlichen Dank auch an Georg Senior, bei dem wir immer wieder gerne auftauchen dürfen und immer sehr nett empfangen werden, wann immer wieder einmal eine Gemüse-Bastelstunde ansteht.

Nach einem reichhaltigen Mahl packen wir die Großleinwand und den Beamer aus. Gleich darauf schwelgen wir bereits wieder in Erinnerungen an unseren Jakobsweg. Wie schön das damals doch war und wie viel Freude es macht, diese Erinnerungen mit unseren guten Freunden teilen zu dürfen. Noch einmal im „verlassenen Dorf“, am stahlblauen Atlantik, an allerlei mystischen Plätzen … Da würde man am liebsten einfach wieder losziehen …

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Es ist schließlich gegen 1.30 Uhr, als wir die Leinwand wieder einpacken und so langsam ins Bett abwandern.

Am Sonntagmorgen gibt’s noch ein gemeinsames, leckeres Frühstück, danach noch mehrfache Überprüfung der Ampere-Leistung („Fahr mal noch 5 m vor.“ … „Kannst mal 10 m zurückfahren?“)… Paaasssttt! Danach noch „kurze“ Lagebesprechung bzgl. Daffy-Garagenausbau („Georg … hol mal den Meterstab und was zum Schreiben…“) … Tja und irgendwann kommen wir dann doch mal los. Irgendwie finden wir nie so recht den Absprung, wenn wir mit Chris und Georg zusammenhocken. Und so beschließen wir, alsbald mal wieder eine Bastelstunde oder zumindest (auf jeden Fall) das Grillen zu wiederholen (Vielleicht finden wir dann ja die „Labello-Larve“?!). Geht ja gar nicht, dass wir uns womöglich erst im Juli zum Minibustreffen am Lipno wiedersehen werden.

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So sagen wir noch einmal ein herzliches Dankeschön an alle! Der Tag bei euch war wieder einmal klasse! Hat alles gepasst! Die Erleuchtung ist uns auf jeden Fall gesichert.

Adieu Welt – Wir lesen uns bestimmt bald wieder.

 

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Ein Kommentar zu Auf dem Weg zur Erleuchtung

  1. Chris sagt:

    „unfreiwillig in die ewigen Jagdgründe eingegangen“ – buahahaha, der ist gut ;-).

    Da muss noch mehr Strom drin sein, in den vielen Panels – den müssen wir nur noch auf den rechten Weg schicken. Bald, gar bald!!!

    und a geniale Mitternachts – (Multi)media – Vorführung habt ihr auf die Beine gestellt!

    Scheee wars!

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