Endlich geht’s los – Urlaub Tag 1 – Dettingen – Bayreuth

Wir sind schon um 6.00 Uhr auf und wurschteln alle möglichen Kleinigkeiten noch vor uns hin. Gibt ja doch noch ein bisserl was zu tun, ehe wir abreisen können, wie z.B. die Kabeldurchführung auf dem Dach noch verkleben, damit es uns nicht noch womöglich reinregnet und Klamotten, wie auch unseren ganzen Standard-Kruscht, den wir mitnehmen wollen, einräumen.

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Chris erscheint gegen 8.00 Uhr und Georg ein bis zwei Stündchen später (die beiden haben ja schon länger „Urlaub“ als wir) und so können wir noch schön gemeinsam frühstücken, was sich letztendlich bis 11.00 Uhr in die Länge zieht. Fast könnte man meinen, dass auch wir schon im Urlaub sind. Wir schließen Wetten ab, wann wir letztendlich loskommen werden und ich orakle mit einer Zeit zwischen 12.00 Uhr und 13.00 Uhr. Gegen 11.30 Uhr verabschieden sich Chris und Georg und wir freuen uns schon darauf, sie in ein paar Tagen am Lipno wiederzusehen.

Letztendlich ist tatsächlich alles gepackt, Christian füllt noch das Auberginenwasser auf und Gabi springt noch unter die Dusche, die jedoch augenblicklich kaum Wasser ausspuckt. Warum? Keine Ahnung! Vielleicht ist das einfach die Vorbereitung auf die Busdusche, bei der das Wasser auch immer nur völlig drucklos aus dem Duschkopf pieselt. Aber egal! Keine zehn Minuten später haben wir wirklich Urlaub, verabschieden uns von meiner Mama und unserer Tochter, die gerade auf Besuch ist, dann springen wir in den Bus und können es kaum fassen, dass wir jetzt tatsächlich endlich losfahren. Es ist 12.45 Uhr in Deutschland, als Auberginchen zu schnurren beginnt (ätschbätsch … gewonnen!) und wir in Richtung Ulm starten. Auf dem Weg wollen wir noch meinen nachbestellten Fahrradspiegel abholen, aber leider hat der Radshop gerade Mittagspause, sodass wir das Teil schnell vergessen und weiterfahren. Der nächste Zwischenstop liegt nicht weit entfernt. Wir wollen in einem Sportgeschäft für Christian noch neue Trekking-Sandalen kaufen, da seine alten justament in dem Augenblick, als wir starten wollten, ihren Geist aufgegeben haben.

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Christian biegt also zu dem Sportgeschäft ein, doch am Ende der Straße ist auch alles zu Ende, sodass er den Bus samt Anhänger, mit dem wir erstmalig unterwegs sind, rückwärts souverän in die Einfahrt des Parkplatzes rangiert. Ich bin restlos begeistert! Wortlaut Christian: „Ist halt immer bisserl doof, wenn er (der Anhänger) (hinter dem Bus) verschwindet, denn dann sieht man ihn nimmer …“ Wo er recht hat, hat er recht … aber Chapeau, Chapeau! Klasse Fahrer!

Danach jedoch fahren wir beschwingt weiter durch diverse Baustellen- und Unfallstaus, gehen in Ellwangen noch eine Kleinigkeit einkaufen und fahren doch tatsächlich noch bis Bayreuth, wo wir auf dem Parkplatz der Lohengrin-Therme ein Plätzchen finden. Jetzt noch rasch den Backofen aktivieren und einen leckeren Blumenkohl-/Kartoffelauflauf zaubern, dann auf den Strom, den Backofen, den Urlaub und was weiß ich noch alles anstoßen, ehe wir gegen Mitternacht ins Busbett fallen und nach den Anstrengungen der vergangenen Wochen in einen tiefen Urlaubs- und Erholungsschlaf abdriften.

 

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