Horni Plana – Urlaub Tag 6 – Autocamp Jenisov

Gestern Abend konnten wir gerade noch schön unser Grillen beenden,

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danach brach ein heftiges Gewitter los und wenn ich sage „heftig“, dann meine ich dies auch tatsächlich so. Platzregen und grelle, lang am Himmel stehende Riesenblitze, die den Himmel taghell erleuchten. Wir flüchten in den Schwabenbus und machen es uns bei Toffifee und einem leckeren Espresso noch eine Zeit lang gemütlich, ehe wir die drei Schritte zur Aubergine wagen und klatschnass sind, bis sich die Tür geöffnet hat.

Christian wagt trotz des Sauwetters den Weg zur offiziellen Dusche, ist jedoch gleich wieder zurück, denn der Duschautomat hat zwar die 20 Kronen geschluckt, aber in der ausgewählten Dusche war der Hebel abgebrochen, sodass mein Herzblatt nun doch im Bus die Rinnsaldusche benutzen musste. Im Anschluss daran schauten wir noch einen Film, dann ging’s ins Bettle, derweil draußen das Unwetter weiter tobte.

Heute morgen stehen wir um 8.00 Uhr auf. Christian fährt nach Horni Plana, um Kaffeebohnennachschub zu organisieren, doch leider haben sie dort im COOP nur Pulverkaffee. Also funken wir Chris kurz über SMS an und bitten ihn darum, uns neuerlichen Kaffee von irgendwoher mitzubringen. Die Daffy-Crew erwarten wir gegen 12.00 Uhr auf dem Campingplatz und freuen uns schon sehr darauf, Chris und Georg wiederzusehen. Hoffentlich spielt das Wetter einigermaßen mit, sodass man doch die ein oder andere Stunde draußen verbringen kann. Jetzt gibt’s aber erst mal einen Kaffee und Frühstück mit frisch aufgebackenen Brötchen – was für ein leckerer Luxus.

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Christian macht sich mit der Digicam um 11.00 Uhr auf, in ein Städtchen, dessen Namen ich jetzt nicht mehr weiß, zu fahren, das etwa 10 km von hier entfernt liegt und sehr schön sein soll. (Anm. d. Red. Stunden später: Es handelt sich hierbei um Český Krumlov, direkt an der Moldau gelegen mit wildromantischem Stadtkern.

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Christian verliebt sich in die wunderschöne Gitarrenmusik eines Straßenmusikers und kauft spontan seine CD.

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Meiner einer hat keine Lust darauf, unter Umständen während dieses Ausflugs ziemlich nass zu werden und so bleibt Frau zu Hause, hütet die Aubergine und überlegt, einen Kuchen zu backen. Schließlich muss man den Backofen ja endlich mal im Bus kuchentechnisch ausprobieren.

Zwischendurch kämpft sie mit dem Internetzugang, der sie seit gestern Abend irgendwie verlassen hat. Womöglich hat sie gestern in der Eile des Gefechtes „das Internet gelöscht“? Das wäre mal wieder typisch Frau! Aber zum Glück gibt’s ja immer noch Christians Laptop, bei dem alles noch einwandfrei funktioniert. Mysteriös … oder auch nicht. Nach dem Löschen des Netzwerks und neuerlicher Suche klappt’s auch wieder mit dem Internet … Mann, da hätte ich auch schon früher drauf kommen können.

Alex und Günter sind ebenfalls losgezogen und wollen die Regenauszeit dazu nutzen, sportlich mit den Bikes die Gegend ein wenig zu erkunden.

Back ich jetzt was oder nicht? … Ene mene Schüssel suchen – gleich gibt’s einen Marmorkuchen … oder auch was anderes … Ich geh’s mal an!

Eine Stunde später: Der Marmorkuchenduft zieht durch den Bus, die Wäsche hängt außerhalb des Busses … ist ja fast so wie zu Hause.

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Jedenfalls bin ich gerade dabei, den Kuchen zu stürzen, als Chris und Georg eintrudeln. Haben wohl gerade gerochen, dass es gleich was Feines zu essen gibt.

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Auch Christian kommt fast im selben Augenblick von seinem Ausflug zurück und da wir nur gaaaanz leichten Nieselregen haben, können wir doch tatsächlich unseren mittäglichen Kaffee draußen einnehmen, nachdem Chris den Daffy auf den quietschgelben Keilen verkeilt, Verzeihung, positioniert hat.

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Inzwischen sind auch Alex und Günter wieder zurück und es gibt Kuchen mit Melone, Toffifee und Minzschoki … Uns geht’s wirklich gut.

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Nachdem der Nieselregen sich völlig einnieselt, öffnet Chris seine regendichte Markise, die uns gegen später ein trockenes Plätzchen beschert.

In netter Runde erörtern wir alle möglichen Themen von Wechselrichter, quietschgelben Keilen, zerbrochenen Scheiben, Zahnärzten, quietschgelben Keilen, Linz, Wien, Pössl-Wohnmobilen, quietschgelben Keilen, Büchern, Jakobsweg, funktionsuntüchtigen Kaffeemaschinen und … hatte ich die quietschgelben Keile schon erwähnt???

Gegen später machen wir uns zum Campingplatz-Restaurant auf, da unsere Mägen nun wirklich noch nach etwas anderem als Kuchen und Melonengedöns verlangen. Reichlich gesättigt kehren wir um 22.00 Uhr zurück und sitzen noch weiter in fröhlicher Runde trocken unter Daffys Markise, lachen den Regen aus und genießen weiter den Abend. Irgendwann werden wir, Bier-, Ramazzotti- und Colabedröhnt in unsere Busbetten fallen, doch wann, ist noch nicht abzusehen.

Jetzt ist es jedenfalls Zeit, für heute den Blog auch Blog sein zu lassen. Morgen ist schließlich auch noch ein Tag zum Schreiben.

Die teilweise miese Qualität der Bilder bitte ich zu entschuldigen. Falsche Blende und kein Bock mehr gehabt, alle Fotos noch einmal zu schießen.

Bis morgen, Welt …

 

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4 Kommentare zu Horni Plana – Urlaub Tag 6 – Autocamp Jenisov

  1. Uwe Wegner sagt:

    Ha, Ha, ihr sechs Urlauber,………………………ich sehe Euch,…………….braucht Euch gar nicht hinterm Bus verstecken,………………..“big brother is watching you“.

    Wünsch Euch noch tolle Tage,…………..wir kommen wieder, keine Frage.

    Grüßle vom „Flügellahmen“ Uwe

    • Gabi sagt:

      Huhu Uwe, Chris und Christian haben sich extra vor bzw. hinter den Hänger gestellt, um zu winken! Da warst wohl mit dem Gucken zu langsam 😉 Liebe Grüße … Gabi

  2. Chris sagt:

    Grrrrr… die Keile sind super (zugegebenermaßen besonders Super, wenn sie im Kofferraum liegen).
    Macht euch nur lustig!!! Ich flieg wenigstens nicht aus dem Bett 😉

    • Gabi sagt:

      Die Keile sind klasse … so schön gelb designed … anmutige, schlanke Figur … viel zu schade, um nur im Kofferraum zu vergammeln. So lange du sie nicht nur verwendest, dass sie einfach verwendet sind, ganz gleich, ob Daffy nachher völlig windschief steht, ist doch alles gut 😉 … Ich mag gelb 😀

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