Adieu Lipno – Urlaub Tag 8 – Horni Plana – Sulzemoos

Heute morgen schauen wir den traurigen Tatsachen in die Augen, nämlich 1. dem Dauerregen und 2. der Abreise. Leider waren wir wieder nur drei Tage am Lipno, aber ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass wir es doch noch einmal schaffen, mindestens eine Woche hier zu verbringen.

Gemütlich stehen wir auf und wurschteln schon einmal busintern unsere sieben Sachen zusammen. Chris kommt auf einen – oder waren es zwei – Käffchen vorbei, ehe wir dem Jenisover Regen ein letztes Mal für dieses Jahr trotzen und draußen unser Frühstück einnehmen, derweil in Bus und Daffy die Heizung röhrt. „Irgendwo muss es ja warm sein, wenn Sommer ist“, meint Georg und Christian hüllt sich in diverse Jacken, um draußen keine Frostbeulen zu bekommen.

Danach kommen wir langsam in die Gänge, bauen Markise und Sonnen-/Regensegel ab, verstauen unseren ganzen Kram wieder dorthin, wo er hingehört und starten kurz nach 11.00 Uhr in Richtung Deutschland.

An der Tankstelle, kurz vor der Grenze, füllen wir noch einmal den Sprit auf und werden auch unser Maut-Piep-Gerät wieder los. Dann geht’s weiter und nach zwei Päuschen und ebenfalls zwei kleinen Zusatzkilometer-Ehrenrunden kommen wir auch schon auf dem Weißwarestellplatz in Sulzemoos an. Zum Glück finden wir dort keinen Platz mehr und fahren somit einfach die Straße ein paar Meter weiter runter, ein Mal ums Eck und finden dort eine fantastisch ruhige Stelle, an der wir übernachten werden.

Chillen in der Abendsonne

Chillen in der Abendsonne

Warten auf WLAN

Warten auf WLAN

Da die Sonne nun tatsächlich scheint und die Temperaturen es wieder zulassen, setzen wir uns noch ein wenig hinter unsere Fahrzeuge. Nichts geschieht ohne Grund. Auf einmal entdeckt Georg ein winzig kleines, blutjunges Spitzmäuschen, welches sich über eine frische Erdplanie kämpft und hierbei laufend umfällt. Irgendwie ist es auch völlig richtungslos. Kein Wunder, es hat noch nicht mal die Augen geöffnet.

Chris fängt es ein. Dann geht die Suche nach dem Mauseloch los, aus dem das Kleine ausgebüxt sein könnte und siehe da, Georg wird auch fündig. Kurzerhand setzt Chris das Mäusle am Loch ab und so schnell können wir gar nicht schauen, wie es verschwunden ist. Bleibt zu hoffen, dass dies wirklich das richtige Loch ist, dass das Kleine seine Mama wiederfindet und vor allem auch, dass es überlebt.

Aufgrund dieser Lebensrettungsaktion ist unser Hunger immens gestiegen und nachdem wir nicht wirklich ein Restaurant in der Nähe ergooglen können, beschließen wir, den Pizzaservice zu bemühen, der uns auch schon eine gute halbe Stunde später mit leckeren Pizzen und einer gratis Flasche Wein versorgt.

Warten auf die Pizzen

Warten auf die Pizzen

Fütterung der Raubtiere

Fütterung der Raubtiere

 

Prost auf einen super Urlaub

Prost auf einen super Urlaub

Zwischendurch besucht uns noch ein Auberginenbegeisterter LKW-Fahrer, der total hin und weg von unserem Busle ist und uns nahelegt, doch unbedingt zu dem Goa-Festival nach Ungarn zu fahren, weil „dort der Bus genau hinpasst“! Gleich zweimal kommt er noch vorbei und kann sich an seinem „Traumbus“ gar nicht sattsehen.

Abendidylle

Abendidylle

Danach noch ein wenig draußen sitzen, die Abendsonne genießen, Chris‘ Wirbel werden mit der Markisenkurbel von Georg gezwirbelt, wir quatschen über alles Mögliche, danach führt der Weg in den Bus, bzw. in Daffy, wo es eben doch noch ein bisserl wärmer ist, als draußen.

SONY DSC

Heute gibt’s auch kaum Bilder, weil wir einfach die meiste Zeit verfahren (Chris und Christian) und verpennt (Gabi und Georg zeitweise) haben.

Morgen geht’s dann weiter nach Denkendorf, aber dennoch erst mal ausschlafen.

So long – wir lesen uns

 

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