Geburtstag und „Internationales Bustreffen“ in Denkendorf – Urlaub Tag 9 – Sulzemoos – Denkendorf

Die Sonne weckt uns auf unserem privaten Stellplatz in Sulzemoos und schenkt uns den Luxus, sogar in annehmbarer Temperatur draußen unser Frühstück einzunehmen.

IMGP3805

Völlig stressfrei machen wir im Anschluss daran unseren Bus wieder abreisefertig und starten gegen 11.00 Uhr mit der Daffy Crew im Konvoi in Richtung Denkendorf, wo wir uns heute mit weiteren Wohnbuslern bei Frank und Bärbel treffen, und Bärbels Geburtstag feiern wollen.

Feier-Vorbereitungen

Feier-Vorbereitungen

Flott kommen wir voran und überlegen gerade, wo wir noch etwas einkaufen wollen, als Christian bemerkt, dass der Daffy nicht mehr hinter uns herfährt. „Hoffentlich sind sie nur auf einen WC-Parkplatz rausgefahren“, meint mein Herzblatt. Ahnte er bereits etwas? Sicherheitshalber hole ich mal mein Handy aus dem Schrank und siehe da, mir werden gleich zwei Anrufe von Georg angezeigt. Rasch rufe ich zurück und wir erfahren, dass beim DAF irgendetwas mit den vorderen Bremsen nicht stimmt. Was genau, kann er mir nicht sagen, nur so viel, dass bereits diverse Flammen hinter den Vorderreifen gezüngelt haben. Na toll! Wir erschrecken ob dieser Tatsache mindestens genauso wie Chris und Georg und sind ebenso froh, dass den beiden nichts passiert ist. Wir verabreden, dass wir erst einmal weiterfahren, derweil die zwei sich in die nächste Werkstatt abschleppen lassen, um Klarheit darüber zu gewinnen, was an ihrem Fahrzeug nun wirklich defekt ist.

Wir rumpeln also weiter und fahren bei Dornstadt von der Autobahn ab, um dort unseren Einkauf zu erledigen. Schließlich brauchen wir ja noch gefrorene Himbeeren und Sahne, um die geplante Weißwurst-Torte für Bärbel und Frank herstellen zu können.

Schnell sind wir dann wieder auf der Strecke und kommen problemlos bei strahlendem Sonnenschein um 15.45 Uhr an unserem Ziel Denkendorf an.

IMGP3813

Wir parken am idyllischen Straßenrand,

SONY DSC

genießen den wildromantischen Buseinstieg

SONY DSC

und den Blick auf die Denkendorfer Pseudomoldau.

Nach einer herzlichen Begrüßung mache ich mich gleich mal an die Weißwursttorte,

SONY DSC

derweil Christian mit unseren Gastgebern einen ersten Kaffee trinkt … oder war es ein alkoholfreies Bier?

IMGP3810

Natürlich kommt irgendwann ein Bediensteter der Stadt vorbei, dem es nicht gefällt, dass so viele Busse hier auf PKW-Stellplätzen parken, doch Frank macht ihm rasch klar, dass hier das alljährliche internationale Bustreffen stattfindet, das natürlich eine gewisse Wichtigkeit hat und von daher möge der Stadtsheriff doch beide Augen zudrücken … Mal sehen, ob er das über das gesamte Wochenende hinbekommt.

SONY DSC

Von Chris bekommen wir die Nachricht, dass Sputnik-Helmar ab sofort dem Daffy Begleitschutz gewährt und sie gemeinsam gegen später wohl in Denkendorf aufkreuzen werden. Doch jetzt sind sie erst mal in der Werkstatt. Später erfahren wir dann, dass die Mechaniker nichts gefunden haben, was das Bremsenproblem ausgelöst haben könnte. So kann man nur Mutmaßungen darüber anstellen. Fakt ist jedoch, dass Chris und Georg mit ihrem Fahrzeug den Weg fortsetzen und mit Helmar & Co dann letztendlich gegen 20.00 Uhr am Zielort eintreffen.

IMGP3815

Glück gehabt … Gerade noch rechtzeitig, ehe der Grill kalt und das Bier warm geworden ist.

Es kommen einige Leute,

SONY DSC

auch Alex und Günter sind wieder mit von der Partie und zur Freude von so manchem Bibberweichei stellt Günter seine Feuertonne auf, die in der anbrechenden Nacht eine schöne Wärme abgibt.

SONY DSC

 

Die Stimmung ist prima und die Autorin freut sich, Frank als Tupperware-Profi outen zu dürfen, Chris als King Daffy I., der mit seinem überdimensionalen Flaschen(Auspuff)bürsten-Zepter die Hofnarren um sich schart. (So klar – Helmas Weizen muss natürlich mal wieder mitten im Foto stehen).

IMGP3820

Helmar denkt darüber nach, wo er weitere Suchscheinwerfer auf seinem Bus installieren kann, um alte Krane zu beleuchten, auf denen man Sputnik’sche Kletterübungen durchführen kann. Jörg macht eine Führung durch sein neues Wohnmobil: „Ah, isch hab do bloß was neigebaut, dass de Kiiehlschrank net devo geht. Do kummt scho noch was anneres nei!“ Und wir stellen uns, angeregt durch Helmar, die Frage, warum wir an der Moldau nicht die Moldau angehört haben … nun, für dieses Jahr ist es dafür zu spät, aber es wird stetig klarer, dass es immer noch mehr Gründe dafür gibt, bald wieder an den Lipno zu fahren … spätestens im nächsten Jahr.

Und während die Männer um King Daffy I. in Freude ihr Bier schlürfen und die Wärme der Feuertonne genießen, verabschiedet sich die Autorin mal und geht in die Horizontale, da bei ihr der Müdigkeitslevel erreicht ist.

 

Gute Nacht, Welt … morgen geht’s mit Feiern weiter.

 

Zurück zur Startseite

Schreibe einen Kommentar

Please use your real name instead of you company name or keyword spam.