Relaxen im Kreis der königlichen Busflotte – Urlaub Tag 10 –Denkendorf

So nach und nach erwachen auch die nächtlich versumpften Busfahrer und kreuzen so gegen 10.00 Uhr und später auf. Irgendwann – es muss wohl so 12.00 Uhr mittags sein, gibt’s Weißwurstfrühstück mit Brezen, die ersten Weizen sind auch schon vertilgt, man muss ja schließlich vorglühen und dafür sorgen, dass das Bier im Fass nicht schlecht wird.

Helmar und Jörg versuchen, sich mit alten Handy-Fotos zu toppen, derweil ganz alte Oldies aus dem Lautsprecher scheppern. „Im Wagen vor mir fährt ein junges Mähädchen …“ tönt es durch die heilige Halle und Helmar droht uns an, Vadder Abraham und die Schlümpfe abzuspielen. Daraufhin verlassen alle fluchtartig das Gebäude und setzen sich in die Sonne … Den Vadder kann man ja schließlich auch nur mit akutem Sonnenstich ertragen.

Musik aus dem Weizenglas gibt’s auch, als Helmar sein Handy in selbigem versenkt. Wohlgemerkt nur im Glas, nicht im Bier! Aber die Akustik ist nicht schlecht.

Lecker Sekt ... aber warum steht das Glas so schief???

Lecker Sekt … aber warum steht das Glas so schief???

Tja, und kaum ist es mal 14.00 Uhr, gibt’s von Silke und Helmar einen leckeren Sekt, dem selbst ich, als bekennende Alk-Verschmäherin nicht widerstehen kann. Schmeckt wirklich suuper und seltsamerweise vertrage ich ihn auch noch, ohne diverse Nachwirkungen, was äußerst mysteriös ist.

Sekt für die Damen ...

Sekt für die Damen …

 

Bier für die Herrn

Bier für die Herrn

 

Manche Leute trinken ihr Bier gleich unter dem Tisch ...

Manche Leute trinken ihr Bier gleich unter dem Tisch …

 

... derweil andere immer oben auf sind.

… derweil andere immer oben auf sind.

 

Während Majestätix mit seinen Kabeln werkelt,

Mist, alles muss man selbst machen. Auf die Untertanen ist auch kein Verlass mehr

Mist, alles muss man selbst machen. Auf die Untertanen ist auch kein Verlass mehr

 

beschließe ich, mal schnell zu dem kleinen Supermarkt um die Ecke zu laufen, um noch ein paar Zutaten für meinen traditionellen Nudelsalat zu holen, den wir gerne heute Abend zum Salatbuffet beisteuern möchten.

Ansonsten hängen wir nur faul herum und Helmar tut sein Möglichstes, um King Daffy I. aufzuheitern.

Mittelalterliches Erheiterungsspiel: Quäl den Mann

Mittelalterliches Erheiterungsspiel: Quäl den Mann

 

Möge auch sein Spiel mit dem Feuer gelingen und die königliche Grillschale dem König zur Ehre gereichen. Auf gut deutsch: Der King hat Hunger und hoffentlich gibt’s bald ein Steak. Wenn nicht, wird das Zepter seine Wirkung entfalten und der Hofnarr ausgetauscht.

König Daffy I. zelebriert den Zeptergruß

König Daffy I. zelebriert den Zeptergruß

Sehr zum Missfallen des Königs wird ein quietschgelber mobiler Liebherrkran auf dem Gelände installiert, um notfalls des Königs Untersatz fortzubewegen, wenn sich des Hofnarrs Flammenspiel womöglich auf die vorderen Bremsen der majestätischen Kutsche auswirkt und im Zuge dessen dann des Königs Untertan, Prinz Georg, erst einmal wieder als Wasserträger fungieren müsste.

Quietschgelbe Maschinen, welche einem mobilen Auto (Kutschen)kran ähneln, bringen den König in Rage

Quietschgelbe Maschinen, welche einem mobilen Auto (Kutschen)kran ähneln, bringen den König in Rage

Doch die Angst möge unbegründet sein, denn Frank der Große, seines Zeichens Hüter des Grills und überaus bewandert im Umgang mit den Flammen und der Röstung fleischlicher Delikatessen, hat alles im Griff und beginnt damit, den Kampf gegen den Hunger seiner Gäste aufzunehmen, die bereits an der Tafel sitzen.

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Klopf – Klopf – Klopf (Zepter) … Das vergnügliche Spiel mit den köstlichsten Salaten aus aller Herren (und Frauen) Regionen darf beginnen. … Hhmmm … irgendwie fehlt der Mundschenk und der Vorkoster … Vielleicht sollte der König mal sein Personal aufstocken … Auch ein Bierholer fehlt, aber Majestätix Daffy I. greift zu einer List:

Da hau ich mir doch eben mal in den Fuß, damit ich mir mein Bier nicht mehr selbst holen muss.

Da hau ich mir doch eben mal in den Fuß, damit ich mir mein Bier nicht mehr selbst holen muss.

 

Doch nun genug der Völlerei … das Volk möge sich belustigen …

Das Volk möge sich amüsieren!

Das Volk möge sich amüsieren!

 

… und das tut es auch, z. T. bis in den frühen Morgen … aber irgendwann reicht’s doch auch …

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Welt, ich kann dir sagen … das gibt mit Sicherheit eine sehr kurze Nacht für den ein oder anderen.

So long …

 

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Ein Kommentar zu Relaxen im Kreis der königlichen Busflotte – Urlaub Tag 10 –Denkendorf

  1. Chris sagt:

    Wahrlich, es geht die Kunde, daß wir hier Zeugen wurden eines mächtigen Gelages!
    Der König ist gar trefflich erheitert! Und ihn deucht, es war’ wohl mählich an der Zeit, nach einigen Spezereien Ausschau zu halten.
    So mancher köstlich Lappen oder gar in Darm gepresstes Fleisch mit einem Humpen Gerstensaft passierte die königliche Kehl! Gedankt sei auch der edlen Maid, die weit nach der Geisterstund für das leiblich Wohl des Königs sorgte!
    Der König ist entzückt ob der vorzüglichen Tafeley, die ihm geboten ward!

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