Schweizer Wohnbustreffen in Büsingen/Deutschland – Tag 1 – 18.08.2016 – Kleines Vortreffen in Kressbronn

Der heutige Tag beginnt für uns wirklich relaxt. Geplant ist, uns am Nachmittag mit Chris und Georg in Opfenbach zu treffen und dann gemeinsam nach Kressbronn zu Christa und Uwe zu fahren, wo wir, gemeinsam mit Helmar & Co, sowie noch einigen anderen Wohnbuslern sozusagen ein kleines Vortreffen begehen, ehe wir morgen dann nach Büsingen zu dem eigentlichen Schweizer Wohnbustreffen fahren werden.

Wie immer witzeln wir darüber, ob wir auch tatsächlich rechtzeitig loskommen, um gegen 16.00 Uhr in Opfenbach zu sein und wir beschließen einfach, unsere Startzeit auf 12.30 Uhr festzulegen. Wenn wir dann zwei Stunden später in Dettingen abreisen, wird sich unsere Ankunftszeit im grünen Bereich bewegen, zumal wir irgendwie immer viel zu spät von zu Hause aus loskommen.

Wir gehen den Tag somit auch ganz langsam, locker und flockig an. Erst mal gemütlich einen zwei drei Kaffee reinziehen, dann mal eben schnell einkaufen gehen und den Rest unseres veganen Einkaufszettels abarbeiten (ja, richtig gelesen: Wir sind jetzt VEGAN!), danach hat Christian noch einen Termin und ich mache ein paar leckere Kidney-Beans/Zucchini-Burger, die wir abends dann auch auf den Grill werfen können, sofern wir das möchten. Allerdings schmecken die auch kalt gut.

Danach heißt es:

  • Kühlschrank mit den nicht-veganen Fressalien ausräumen und zwei Tütchen damit für Chris und Georg zusammenstellen, die uns das gerne abnehmen. Lecker Käse, Kräuterbutter und diverse Kleinigkeiten, die für uns nicht mehr essrelevant sind, finden somit einen neuen Kühlschrank.
  • Bus einräumen mit tausend veganem Krimskrams, den wir glauben, unterwegs brauchen zu müssen (ja, wir haben noch nicht ganz den Überblick), einen gesunden Kaffeevorrat (sehr wichtig),die üblichen Klamottentaschen (da sind wir keine Neulinge mehr, haben aber zumeist dennoch viel zu viel dabei), Backutensilien (der Kirschkuchen existiert bereits in unseren Gedanken), dann noch Dies und Das, Jenes und Anderes …

Kurz: Wir sind fertig und haben es dieses Mal wirklich geschafft, nahezu alle Schränke zu füllen. Danach wieder Räder und Roller in den Anhänger, einen Schwung Pylonen für diverse Busler und den leeren Gastank, dessen Transport wir von Dettingen nach Büsingen übernehmen, nachdem unsere Tochter ihn netterweise von Wien bis ins Schwabenländle mitgebracht hat,ehe wir ihn letztendlich an Harry übergeben.

Dann die Wassertanks füllen und selbst noch schnell unter die Dusche hüpfen … Hhmm … blöd … Ist doch schon wieder 15.45 Uhr, ehe wir definitiv loskommen. Vielleicht sollten wir das nächste Mal unsere Startzeit auf 11.30 Uhr festlegen, damit es dann auch wirklich klappt, rechtzeitig an Ort und Stelle zu sein.

Aber Chris und Georg sind noch relaxt. Sie kennen uns mittlerweile und trinken vermutlich noch einen Kaffee, bis wir eintrudeln.

Es ist kurz vor 17.00 Uhr, als wir mit den beiden telefonieren. Hierbei erfahren wir, dass es auf unserer Strecke einen Unfall gegeben hat und es somit eigentlich keinen Sinn für uns macht, nach Opfenbach zu fahren, da wir einen anderen Weg wählen müssen. So treffen wir uns in Wangen auf einem Parkplatz und fahren um 17.15 Uhr dann gemeinsam mit der Daffy-Crew weiter in Richtung Kressbronn.

Daffy ist uns ein paar Meter voraus und fährt mit gutem Schwung durch die Ortschaften. Auch unser Auberginchen gibt ihr Bestes, um mitzuhalten, was ihr auch tatsächlich gelingt! Um 17.40 Uhr dieses denkwürdigen Tages werden wir tatsächlich in Primisweiler geblitzt! WIR! Man stelle sich DAS mal vor! Daffy natürlich nicht! Frechheit! Aber Chris kennt sich natürlich in der Gegend aus und wusste, dass da eine Radarfalle steht. Nun ja … vielleicht sollten wir das geblitzte Foto anfordern und an unsere Buspinwand hängen, denn schließlich kommt es nicht alle Tage vor, dass wir mit dem Busle zu schnell sind.

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Bei Uwe kommen wir um Punkt 18.10 Uhr an. Dort herrscht schon gute Stimmung, doch ehe wir uns an den Tisch setzen, lassen wir uns erst von Christa und Uwe den in Restauration befindlichen Bus zeigen. Toll, was die beiden im Schweiße ihres Angesichts bis jetzt schon alles geschafft haben.

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Wir sind sehr beeindruckt und restlos begeistert! Daumen ganz nach oben! Euer Bus wird super!!!

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Dann sitzen wir alle bei gnadenlosem Platzregen trocken unter Helmars Markise und genießen dennoch den Abend mit leckerem Grillgut aus der Feuertonne.

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Um 22.30 Uhr ist für mich Feierabend. Keine Ahnung, warum ich so müde bin. Christian kommt eine Stunde später und wenige Minuten danach befinden wir uns auch schon im Reich der Träume.

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