Schweizer Wohnbustreffen in Büsingen/Deutschland – Tag 2 – 19.08.2016 – Auf nach Büsingen

Christian und ich sind schon relativ früh auf, derweil in den anderen Bussen noch schnarchende Stille herrscht. Lediglich Silke spaziert kurze Zeit später ebenfalls bereits mit Luna durch die Gegend.

Ein Stündchen später kommen Christa und Uwe mit lautstarker Musik auf den Hof gefahren, um so ihren Brötchendienst anzukündigen. Die Musik wirkt wahre Wunder und tatsächlich kommt jetzt Leben in die Busler.

Ein tolles Frühstück folgt, danach bisserl aufräumen und wir sind fast startklar.

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Wir stehen in Reihe mit Daffy und Sputnik und warten darauf, dass es losgeht, da stellen wir fest, dass bei uns mal wieder der Zerhacker nicht geht. Zeitleich streiken bei Helmar die Rückfahrcams und bei Chris und Georg ist das Scharnier des hinteren Dachfensters gebrochen … Boah, man sollte niemals vor Sputnik und Daffy stehen, dann würde es vielleicht auch mit dem Zerhacker klappen.

Was soll’s … Müssen wir das Teil eben in Büsingen oder weiß der Geier wo auseinandernehmen. Irgendwie sollten wir darin ja schon Übung haben.

Bei strahlendem Sonnenschein starten wir um 11.30 Uhr in Kressbronn. Ein ganz herzliches Dankeschön an Christa und Uwe für den tollen Abend, den wir bei euch verleben durften und für all die Mühe, die ihr euch gemacht habt! War klasse bei euch!

Gute zwei Stunden später passieren wir problemlos die Schweizer Grenze und folgen dann der super gut ausgeschilderten Strecke zum Wohnbustreffen. Ein riesiger Acker erwartet uns als Parkplatz und nach einer Ehrenrunde, bei der wir glücklicherweise nicht steckenbleiben, fahren wir alle auf die angrenzende Wiese, die in ihrer Konsistenz uns wenigstens die Chance dazu lässt, am Sonntag wieder auf die Straße zu kommen, ohne steckenzubleiben, falls es regnen sollte.

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Um 14.00 Uhr stehen wir dann auch alle an Ort und Stelle und können endlich wieder einen Kaffee in netter Runde genießen. Das Einzige, was gerade ein bisserl nervt, sind diverse Wespen, die irgendwie das Auberginchen als Wespenhotel anschauen und konstant hier reinfliegen. Hoffe, dass sich keine im Schlafzimmer einnistet …

Aufgrund des streikenden Zerhackers mache ich mich auf dem Platz auf der Suche nach einem WC. Ehe ich fündig werde, entdecke ich auf einer Koppel drei Kamele und auf der gegenüberliegenden Highland-Rinder und einige Haflinger. Ich gehe zwischen Haflingerkoppel und dem Maisfeld entlang und … oups … steht da nicht ein hübscher Hengst mitten im Feld und frisst sich durch den Mais. Ich also mal eben schnell zur Wohnbustreffen-Leitung und sage: „Dort hinten ist ein Hafi ausgebüxt und steht mitten im Maisfeld.“ Daraufhin ungläubige Blicke, danach ein nachsichtiges Lächeln und in schönstem Schweizer Dialekt: „ Där ischt nit ausgebüchst, des ischt dr Großvaddr, där darff des!“ Okay, alles gut, dann kann ich ja beruhigt das Klo aufsuchen.

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Wieder zurück, kämpft Chris mit seiner Elektrik. Scheint heute aber auch irgendwie der Wurm drin zu sein. Ich stelle fest, dass wir das Sauerteigextrakt für unser geplantes Brotbacken vergessen haben und so düst Christian rasch mit der Vespa los. Haben wir doch auf der Herfahrt gesehen, dass es nicht allzu weit von hier entfernt einen Aldi gibt. Super! Frühstück gerettet! Bald ist er auch wieder zurück, allerdings hat er sich vertan und nochmal Hefe anstatt des Sauteigextrakts mitgebracht. Egal! Mach ich eben einfache Hefebrötchen, das heißt, ich versuche es zumindest. Leider geht der Teig jedoch nicht so, wie ich es mir vorgestellt hätte, was bedeutet, das im Grunde genommen überhaupt nichts ging und das geht gar nicht, aber was hilft’s. Essen wir morgen eben klein gebliebene, sehr kompakte Brötchen. Die nächsten werden mit Sicherheit besser.

Parallel zum Backen kochen wir Spaghetti für das Abendessen. Mit veganem Pesto und das erste Mal ohne Parmesan schmecken sie dennoch sehr lecker.

Etwas später verlangt der rückengeplagte Chris nach einem Knochenbrecher und so schenke ich ihm noch eine entspannende Massage, die ihm hoffentlich Linderung bringt.

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Der restliche Abend vergeht mal wieder sehr lustig und als der Rauch des schwedischen Holzes den Pavillon, unter dem wir alle sitzen, völlig einnebelt, wird es Zeit für uns, so langsam ins Bett zu gehen.

Gute Nacht Welt … Wir stehen etwas schief, sodass ich mich darauf ausrichte, heute Nacht nicht allzu viel Platz im Bett zu haben, da Christian mit Sicherheit zu mir herüberkugeln wird.

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