Schweizer Wohnbustreffen in Büsingen/Deutschland – Tag 7 – 24.08.2016 – Colmar, Campingplatz L’Ill, ein Tag geht noch

Das herrlichste Wetter weckt uns am frühen Morgen. Kaffee und Frühstück ziehen wir ganz schön in die Länge, denn was gibt es Schöneres, als draußen vor, bzw. hinter dem Bus zu sitzen und den Tag in der freien Natur zu beginnen.

Da die Sonne schon ziemlich heiß brennt, beschließen wir, unser quadratisches Sonnensegel als Busmarkise aufzuspannen, was sich im Nachhinein als die beste Idee ever rausstellt, denn ohne Schatten ist es kaum auszuhalten.

Am späten Vormittag watscheln wir mit unseren Laptops beladen zum Campingplatz-Restaurant hoch, um unsere Beiträge hochzuladen und etwas Kaltes zu trinken. Richtungsmäßig 12.30 Uhr (glaube ich zumindest), fährt Daffy ein und gleich darauf genießen auch Chris und Georg einen kühlen Pastis, der ihre Lebensgeister wieder weckt.

Gemütlich verbringen wir danach einen gechillten Nachmittag im Schatten mit Eiswasser aus der Kühlbox, Schwimmen im Fluß und veganer schmackofatziger Nougatschoki. Wir beschließen, dass es heute Abend Pfifferlinge und Semmelknödel gibt, aber hierzu brauchen wir noch ein paar Pilze mehr als vorhanden. Chris zieht also los in den großen Supermarkt um die Ecke, kauft noch dies und das ein und bringt letztendlich Champignons mit, da die französischen Pfifferlinge gerade aus sind. Egal! Es wird dennoch ein köstliches Mahl.

Um 20.45 Uhr richten wir unsere Fotoutensilien. Wir wollen Colmar bei Nacht fotografieren, zumal die Stadt illuminiert sein soll. Unser Bus fährt um 21.15 Uhr, gleich oben am Eingang des Campingplatzes weg und so müssen wir uns noch keinen Stress machen.

Fünf Minuten vor Neun steht eine junge Frau vor dem Bus: „Excuse me, I love your bus! Can I have a look inside? Pleeeeeaaaaaseeeee!“ Na klar darf sie gucken! Man darf Fans ja nicht enttäuschen.

Sie ist völlig aus dem Häuschen und begeistert, sodass sie gleich noch ihren Mann oder Freund hereinruft. Okay, inzwischen ist es schon nach Neun und so langsam werden wir nervös. Werden wir den Bus noch kriegen? Ansonsten müssen wir die 2 km in die Stadt reinlaufen.

Chris und Georg fahren mit unserer Vespa los, damit sie unabhängig von uns auch wieder nach Hause können, falls unsere Fotosession ausarten sollte.

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Christian und ich laufen im Sturmschritt zur Bushaltestelle und siehe da, da kommt der Bus auch schon … allerdings auf der anderen Seite … okay, aber irgendwann muss der ja auch wieder zurückkommen und so ist es auch. Etwa eine Viertelstunde später sitzen wir drin und freuen uns auf das illuminierte Colmar.

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Schon ein paar Haltestellen später steigen wir am Theaterplatz aus, wo wir bereits von Chris und Georg erwartet werden und gemeinsam tigern wir los in die Altstadt … und suchen die Illumination, die sich wohl als Illusion herausstellt.

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Nichts ist mit farbenfroher Beleuchtung, denn … Wir sind schlichtweg eine Woche zu früh dran. Mist! Dennoch schlurchen wir zwei Stunden durch die Stadt und haben – denke ich – trotzdem ein paar schöne Fotos gemacht.

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Dazwischen noch was Kühles trinken, dann geht’s wieder nach Hause, bzw. an die Bushaltestelle und zur dort geparkten Vespa.

Wir stellen fest, dass heute kein Bus mehr in Richtung Campingplatz fährt und stellen uns darauf ein, die Strecke zurückzulaufen, aber Chris spielt dann Vespataxianer. Erst bringt er Georg zum Platz, dann holt er mich und schließlich auch Christian. Toll. Geht alles in wenigen Minuten ab und war für uns dann doch sehr angenehm. Ist es doch auch jetzt um 0.30 Uhr noch immer sehr schwülwarm.

Eigentlich auch viel zu heiß zum Schlafen, doch wir alle sind hundemüde und fallen nur noch ins Bett.

Gute Nacht, Welt, träum was du willst … wir möchten nur noch schlafen mit oder ohne Traum.

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