Der Restaurations-Blues

Nun haben wir schon länger nichts mehr von uns hören lassen. Das liegt daran, dass aufgrund der anhaltenden Kälte die Arbeiten an Monsieur Saviem etwas schleppender vorangehen, als geplant. Jeden Tag morgens Minusgrade und den Tag über kommt das Thermometer auch kaum über 0 Grad. Das drückt natürlich arg auf die Motivation.

Dazu kam, dass wir mit unserer Aubergine bei der letzen HU auf ein paar Roststellen aufmerksam gemacht wurden, die dringendst behoben werden sollen, eh wir wieder den Freifahrtschein für die kommende Saison erhalten. Also haben wir auch hier Nägel mit Köpfen gemacht und den Kofferboden erneuert und auch ein paar Streben ausgetauscht. Dieser Bus ist aber nun weitgehend fertig.

Tagelang haben wir (Gabi) zentimeterdicken, alten Unterbodenschutz abgekratzt. Alle Streben sind wieder drin und der neue Kofferboden ist ebenfalls eingebaut und abgedichtet. Nun fehlen noch ein paar Schleif- und Grundierungsarbeiten, sowie eine Auspuffschelle damit sie den kritischen Blicken der Prüfer standhält. Auch hier verfolgen wir die gleiche Strategie, wie auch bei unserem Saviem: entrosten, grundieren, lackieren und durchsichtiges Unterbodenwachs auftragen. So sehen wir und auch die „Blaukittel“ auf einen Blick was Sache ist und dieses nervige „Schraubenzieher-Gestochere“ hat ein Ende.

Unterm Strich blieb also für den Saviem maximal eine Woche Zeit um voranzukommen. Trotzdem sind wir, wenn auch in kleineren Schritten vorangekommen.

Der rausgeschnittene Einstieg ist soweit wieder drin. Die Türe haben wir ausgebaut, um sie besser sanieren zu können. Diese ist an der Unterkante weniger in Mitleidenschaft gezogen, als es den Anschein hatte. Werksseitig wurden drei Bleche übereinander gebraten, wobei nur die „erste Schicht“ dem teilweise Rostfraß zum Opfer fiel.

Diese entfernen wir Ersatzlos und sanieren den Rest. Die Türunterkante ist damit immer noch genauso stabil und sicherlich wieder gut für die nächsten 50 Jahre 😉

Die Schweißarbeiten an der Rahmen- und Hilfsrahmenkonstruktion sind soweit abgeschlossen und diese auch bereits weitgehend grundiert und lackiert.

Weiter geht es nun mit der Sanierung und dem Wiedereinbau der Fronttüre, dem Einbau der mittlerweile gelieferten Hecktüre und der Verblechung des gesamten Hecks. Die hinteren Kofferböden können nun ebenfalls eingebaut und abgedichtet werden. Wenn diese Arbeiten erledigt sind, wird auch das Jahr 2016 vorbei sein.

2 Kommentare zu Der Restaurations-Blues

  1. Uwe sagt:

    Hey, ich kanns mir nicht verkneifen, ich kanns mir nicht verkneifen, ich muss es sagen, auch auf die Gefahr einer Retourkutsche Breitseit zu bekommen,……………………….

    Hey ihr zwei Frostbeulen, der Bericht hat Datum 18.12.2016, und jetzt ist 24.01.2017 habt ihr sonst nix gemacht aauser gefroren? Muss ich erst wieder vorbeikommen damit ihr in die Pötte kommt.
    *undsowasvonvollwegduckundabdurchdiemitte 🙂

    • Gabi sagt:

      Ha, naja, was sollen wir sagen … *räusper* … „Frieren“ ist im Winter ja doch schon mal ganz gut … Würde es mal so definieren: Wir haben im Büro den Schwedenofen getestet, ob sich sowas für einen der Busse eignen würde und sind dabei, die Hunde zu trainieren, mal längere Stunden „durchzuhalten“, damit nachher nicht womöglich noch der Bus intern überschwemmt wird, wenn sie dann mal mitfahren. Und – ähem – ja, mir fällt gerade keine andere Ausrede ein 😀 … Kannst wieder auftauchen 😀

Schreibe einen Kommentar

Please use your real name instead of you company name or keyword spam.