Weihnachtsurlaub –  30.12.2017 – Tag 6

So langsam merken wir, dass wir wirklich im Urlaub sind. Wir haben bis 8:30 Uhr tief und fest geschlafen und dann brauchen wir auch noch ein wenig, um – trotz Kaffee – in die Gänge zu kommen. Der Parkplatz, auf dem wir genächtigt haben und der sich über Nacht etwas geleert hatte, wird füllt sich jetzt schon wieder rege, sodass Christian eine Stunde später erst einmal ausparkt, solange das Auberginchen zwischen den vielen Autos noch manövrierbar ist. Ist jetzt schon schwierig genug, da alles wieder einmal sehr sehr eng. Leider muss auch hier der hohe Bordstein dran glauben, da wir ansonsten nicht um die Kurve kommen. Dann ein Stückchen die Einbahn-Parkplatzzufahrtsstraße in entgegen gesetzter Richtung zurückfahren. Sorry, geht nicht anders, aber dann stehen wir wieder im grünen Bereich, ohne dass uns noch irgendjemand die Abfahrt blockieren könnte.

Um 10:00 Uhr fahren wir los. Jetzt brauchen wir aber wirklich einen Supermarkt. Wir peilen Deba an. Dort fahren wir durch die schöne Stadt, finden jedoch wieder mal keine Parkmöglichkeit und so halten wir wenigstens am Strand, wo wir die Hunde eine Weile lang fetzen lassen können.

Um 11:45 Uhr fahren wir bei strahlendem Sonnenschein, blauem Himmel und gigantischen 18 Grad weiter in Richtung Ondarroa und kommen tatsächlich an einem kleinen Shopping-Center vorbei, welches wir auch 2015 schon frequentiert hatten.

Hier decken wir uns mit genügend Fressalien, Getränken und allem Möglichen ein, dann fahren wir weiter. Kurz vor Ondarroa gibt es einen kleinen Strand mit großem Parkplatz, den wir ebenfalls bereits auf unserer Pilgertour entdeckt hatten. Christian hat sich gleich daran erinnert und so uns hier keiner verjagt, werden wir hier – mit ungetrübtem Blick auf den Atlantik – unseren Jahreswechsel verbringen. Normalerweise dürfen hier keine Womos hin, aber augenblicklich ist es „Winter“ und wir hoffen, dass das zu dieser Jahreszeit hier keinen interessiert. Der Meinung sind wohl auch noch andere Camper. Es stehen etwa 5 Womos auf dem Platz, allerdings etwas weiter von uns entfernt, die wir uns mal wieder – frech wie immer – direkt in die vorderste Front am unmittelbar dahinterliegenden Strand gestellt haben. Wir haben sind heute also nur 23,9 km gefahren bis wir unser Ziel erreicht haben. Jetzt heißt es endlich: Urlaub genießen, nicht nur durch die Gegend fahren, am Strand chillen, den gigantischen Wellen lauschen und in Atlantik-Trance fallen …

Marco und Mari sind ebenfalls im Freudentaumel. Glücklich fetzen sie mit mindestens zehn anderen Hunden aller Rassen am Strand entlang, bis sie völlig ausgepowert sind und sich freiwillig zu uns gesellen. Nach zweieinhalb Stunden kehren wir zum Busle zurück. Zeit, sich von der Erholung zu erholen, den Blog auf’s Laufende zu bringen und die vielen, vielen Bilder zu bearbeiten. Wir haben es bis jetzt leider immer noch nicht geschafft, alles hochzuladen und einzustellen, aber wir bemühen uns, dies alsbald nachzuholen, sobald wir ein WLAN finden.

Jetzt aber machen wir uns erst einmal eine Pizza. Da heize ich mal den Backofen vor. Nach 10 min. schaltet das Gerät ab … Strommangel – Mist. Aber egal. Gibt es heute halt mal den Versuch, Pizza aus der Pfanne herzustellen und … gelingt. Schmeckt auch nicht viel anders. Für einen kleinen Film über Spaniens wunderschöne Landschaft reicht der Strom noch allemal, dann geht’s ins Bett. Ich bin saumüde heute. Wenn heute Silvester wäre, ich würde den Jahreswechsel glatt verpennen.

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