Weihnachtsurlaub –  03.01.2018 – Tag 10

Heute Morgen sitzen wir um 07:00 bereits mit dem ersten Kaffee vor dem Bus und fotografieren kurz darauf einen gigantischen Sonnenaufgang. Danach gibt es eine Mammut-Bilder-Bearbeitungs-Session und den gestrigen Blogartikel schreibe ich auch noch fertig, denn wir wollen heute in der Stadt das WIFI nutzen, um hetz-mich-nicht wieder aufs Laufende zu bringen. Christian putzt derweil die Busscheiben und repariert die Bustür, damit diese nicht mehr mit gnadenlosem Speed zufährt.

Wir kommen letztendlich erst so gegen 13:00 Uhr los. Das Wetter und die Temperaturen sind einfach nur wundervoll. In der Sonne haben wir mit Sicherheit über 20 Grad und wir kommen regelrecht ins Schwitzen. Sind einfach den Sommer nicht mehr gewöhnt. So marschieren wir, weitgehend über den Strand, etwa eine halbe Stunde bis zu unserem Lieblings-Café. Die Hunde lieben das Meer und das Spiel mit den Wellen. Angstfrei springen sie im Wasser herum und Mari schwimmt zeitweise sogar.

Als wir wieder an der Promenade sitzen, selbstverständlich wieder bei leckeren Americanos und später dann auch bei eisgekühlter Cola, widmen wir uns erst dem Blog, dann checken wir diverse Wohnmobilstellplätze an der Küste entlang, denn morgen werden wir ein bisschen weiter in nördliche Richtung tingeln. Wir haben uns da auch schon 2-3 schöne Plätze ausgeguckt, wo wir unser Glück versuchen wollen.

Inzwischen ist es kurz vor 15:00 Uhr und wir wollen eigentlich noch ein bisserl was einkaufen gehen, aber die guten Spanier haben jetzt erst einmal Siesta und machen erst gegen 18:00 Uhr wieder auf. Pech für die Kuh Elsa, aber egal. Wir verhungern schon nicht. Wobei … Unser Frühstück bestand heute Morgen nur aus zwei Keksen und zwei Kaffees, da wir offiziell geplant hatten, uns bei einem Bäcker Croissants zu holen. Aber daraus wurde ja leider nichts, weil wir erst so spät losgekommen sind. Na ja, jetzt hängt uns der Magen schon fast in den Kniekehlen, aber wieder zu Hause bekommt Christian den Rest von gestern Abend und ich gönne mir ein Brot mit leckerer Gurke drauf. Reicht doch!

Nach dem Essen noch ein wenig in der Sonne relaxen, dann ist noch ein bisschen „Haus- ähem Busarbeit“ angesagt. Mach isch Küsche, macht Chrischdian die Sauge! Oje, das ist aber auch bitter nötig. Wir haben noch den atlantischen Sand an Bord und zusätzlich jetzt auch noch eine Mischung aus Heu, Kletten und sonstigem stacheligen Dörrzeug, was wir und vor allem auch die Hunde mit hineingetragen haben. Sieht aber alles schlimmer aus, als es ist und eigentlich ist das Busle auch recht schnell wieder sauber … zumindest mal, bis die Hunde wieder neu einsteigen. Saugen wir morgen eben noch einmal, wenn wir an einem anderen Stellplatz stehen und dort – so Gott will – kein dürres Kletten-/Steppengras zu finden ist. Und wenn, dann ist es auch egal. Jedenfalls haben wir den Engländer von nebenan mit unserer Action gleich wieder vertrieben und er nimmt sein Abendessen in seinem Joghurtbecher ein.

Später bekommen die Hunde noch eine schöne Bürstenmassage und die Entklettung, dann machen wir für heute Feierabend.

Noch ein bisserl Blog schreiben, die heutigen Bilder einlesen, duschen und gut isses.

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