Weihnachtsurlaub –  08.01.2018 – Tag 15

Heute schlafen wir ewig lange bis kurz nach 08:00 Uhr, danach lungern wir vor dem Laptop herum. Neue Filme schreien nach Bearbeitung. Das Wetter sieht heute auch wieder etwas besser aus. Bisserl bewölkt, aber kein Wind, keine kühlen Temperaturen und hier und da schaut auch der blaue Himmel schon wieder hervor. Einzig die Pfützen auf dem Platz sind noch wohl befüllt und zeugen von dem nächtlichen Starkregen.

Gegen 11:00 Uhr beschließen wir, nach Palamós zu laufen, um das Raucherherz zu befriedigen, denn in der Zwischenzeit ist unser Tabakvorrat erschöpft.

Wir spazieren den Fußweg an den Klippen entlang, der uns zum nächsten Ort führt. Hier müssen wir ein ganzes Stück parallel zur Straße laufen, um nach Palamós zu gelangen.

Der ganze Ort scheint ausgestorben zu sein, denn wir begegnen kaum einem Menschen. Erst als wir in Richtung Zentrum kommen, beleben sich die Straßen.

Dieses Städtchen gefällt uns sehr gut, vor allem, weil uns ausschließlich Spanier begegnen, die uns auch freundlich – wie immer – den Weg zum Tabakgeschäft vorangehen. Wieder mit dem stinkenden Kraut versorgt, genehmigen wir uns noch einen Kaffee in der Fußgängerzone,

dann geht’s wieder zurück zum Auberginchen. Fast vier Stunden waren wir unterwegs und auch den Hunden merkt man an, dass sie ein wenig geschafft sind. Sie legen sich sogleich auf ihr Sofa, Christian räumt unten derweil noch einmal den Keller aus und klemmt die defekte Batterie ab, also die mit dem korrodierten Pol, und siehe da, auf einmal können auch die anderen Batterien wieder richtig geladen werden.

Meiner einer vergnügt sich wieder mit der Fotobearbeitung – Mann, warum muss ich auch immer so viel fotografieren?!??? –  und mit dem aktuellen Blogartikel.

Draußen vor dem Bus brummt mittlerweile das wieder funktionstüchtige Stromaggregat, welches das Geräusch der Brandung jedoch nicht wesentlich schmälert.

Mittlerweile ist es 16:30 Uhr und vielleicht sollte ich nun doch mal das Geschirr von gestern Abend abwaschen 😀

Gegen später kochen wir noch ein schönes Bratkartoffel-Pilzgericht, danach widmet sich Christian seiner Filmbearbeitung und beginnt damit, unsere tausende Fotos zu sichten und auszusortieren.

Ich halte es heute Abend da eher wie die Hunde: Faul rumliegen und vor mich hindösen, bis mich der Schlaf übermannt.  Noch im Halbdämmer nehme ich das Rauschen der Wellen wahr. Wer weiß, wo wir morgen übernachten, denn morgen Vormittag wollen/müssen wir wieder weiterziehen. Schade, dass so schöne Tage immer so schnell vergehen.

Schreibe einen Kommentar

Please use your real name instead of you company name or keyword spam.