Weihnachtsurlaub –  10.01.2018 – Tag 17

Es ist 07:15 Uhr, als wir mehr oder weniger ausgeschlafen aus den imaginären Federn hüpfen. Christian wirft den Bus an, damit wir Strom für den Kaffee bekommen. Ja, ja, das Stromproblem ist noch immer nicht ganz behoben, bzw. sollten wir einfach daran denken, den Wechselrichter abends wieder auszuschalten …

Nach Kaffee und Blogaktualisierung spaziert Christian mit Marco zum Lidl, um Frühstück zu holen und mit dem Hundi zu üben, dass dieses problemlos vor dem Geschäft auf ihn wartet. Ohne Mari an der Seite besteht auch weniger die Gefahr, dass die Hundeleine zerbissen und ausgebüxt wird.

Marile und ich machen derweil ein bisserl Hausarbeit, bis die beiden wieder zurückkommen.

Dann gibt es ein kleines Frühstück und anschließend einen langen, ausgiebigen Spaziergang am Strand, der nur ein paar Meter entfernt von unserem Stellplatz ist.

Wow! Wieder ein toller, ewig langer Strand, an dem sich die Hunde austoben können. Ja und auch ich tobe mich dort aus, wenngleich auch auf eine andere Art und Weise … Hier gibt es die schönsten Muscheln, auch relativ große, sodass ich nach ein paar Minuten gleich wieder zum Bus zurückstiefle, um ein Sackerl zu holen, denn auch Christian ist mit den großen Meeresschönheiten, die wir hier finden, angefixt.

Selbst Jakobsmuscheln finden wir hier. Wir sind begeistert.

Die Hunde auch, denn sie suchen fleißig mit. Wenngleich auch keine Muscheln, aber ansonsten finden sie alles Mögliche und schleppen es an, um damit zu spielen.

Gegen 11:30 Uhr sind wir wieder am Bus zurück und ich muss wohl nicht erst erwähnen, dass unser Muschelbeutel randvoll ist. Zu Hause werde ich dann überlegen, was ich  mit ihnen mache. Dann rufe ich erst mal meine Mama an, die heute ihren sagenhaften 92. Geburtstag feiert. Das erste Mal seit 54 Jahren, dass ich an ihrem Ehrentag nicht zugegen bin, aber mit dem Herzen bin ich bei ihr.

So starten wir nun in Richtung Valence, kommen jedoch nicht weit, weil wir schon bald darauf bei einem MD halten, um dessen WIFI für das Hochladen des Blogs zu nutzen. Dies jedoch geht nur schleppend, doch was machen wir nicht alles für unsere Leser. Noch schleppender geht der MD-Service, denn wir warten eine Stunde auf unsere Pommes und ein Getränk und wenn Christian da nicht interveniert hätte, würden wir wohl am Abend noch dort sitzen. Was heißt „Saftladen“ auf Französisch? Juice-Mercato??? Was auch immer. Der MD-Cheffe hat es wohl irgendwie verstanden, sodass mein Herzblatt mit Pommes und Getränken sowie der Rückerstattung der Kosten wieder bei mir am Tisch aufkreuzt. Okay, wenn umsonst, dann sei ihnen verziehen, auch wenn es inzwischen 14:30 Uhr ist, ich am Draußen-Tisch mit völlig den A… abfriere, derweil ich auf das Hochladen der Bilder warte. Jetzt gibt das Notebook auch noch seinen Batteriegeist auf, sodass der gestrige Beitrag nicht mehr gepostet werden kann. Auch egal. Mari und Marco reicht’s auch so langsam. Eine der Leinen fällt ihnen zum Opfer und ist fast durchgekaut, weil ich es zu spät mitkriege. Okay, wir haben es kapiert! Wird Zeit, endlich wieder durchzustarten, damit wir wenigstens noch ein paar Kilometer hinkriegen.

Irgendwo auf dem Weg machen wir erneut einen kurzen Zwischenstop, um frische Orangen an einem Stand zu kaufen. Sie sind superlecker und gegen sie sind unsere Orangen aus den deutschen Supermärkten ein richtiger Mist.

Gegen 18:30 Uhr fahren wir in Chateauneuf sur Isére auf einen großen Parkplatz nahe der Burg. Hier werden wir heute, sozusagen direkt an der Isére übernachten. Jetzt noch ein schnelles Mahl und nicht all zu spät heute ins Bett.

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