Weihnachtsurlaub –  11.01.2018 – Tag 18

Heute stehen wir zwischen 07:00 und 08:00 Uhr auf, was heißt: Christian und die Hunde um Sieben, ich komme erst gegen acht Uhr aus den imaginären Federn. Egal! Wir haben ja Urlaub.

Mein Herzblatt beschließt, noch eben schnell den Zerhacker auseinanderzunehmen (ja, ja, … das Ding war mal wieder überfordert) und im Zuge dessen auch gleich noch die Wasserzuleitung zum Klo zu erneuern. Also legt er los und gegen 10:30 Uhr ist alles erledigt. Eine Viertelstunde später fahren wir dann auch schon bei schönstem Sonnenschein los, erst mal ein ganzes Stück an der schönen Isére entlang.

Lisa schickt uns durch abenteuerliche Straßen, erzählt uns auf einer winzigen kleinen D-Irgendwas eine Story von Mautstrecke – ist die bescheuert? – und schweigt schließlich beleidigt, als wir sie ignorieren.

Auf dem Weg besorgen wir uns bei Feinkost LI.L ein leckeres Baguette und Sonstiges, da wir heute noch nichts im Magen haben.

Gerne würden wir direkt an der Isére gefrühstückt, aber leider führt kein Bus-geeigneter Weg hinunter zum Fluss. Also halten wir gegen 13:00 Uhr in Beaulien auf dem Parkplatz vor dem örtlichen Kirchle. Gut so, denn so langsam sind wir schon fast am Verhungern.

Die Temperaturen sind mittlerweile – trotz Sonne – schon merklich kühler geworden und so machen wir uns einen heißen Tee für die Weiterfahrt und ich werfe mir wieder einmal meinen heißgeliebten Poncho über, der mich wunderbar vor der Zugluft der Beifahrertür schützt. Mari findet das auch klasse und springt mir gleich mal auf den Schoß, um ebenfalls von dem warmen Überwurf zu profitieren und Marco übernimmt den Part des Beifahrers.

Wir sind in Richtung Genf unterwegs, doch wir beschließen, so ca. 46 km vor diesem Ziel in Seyssel rauszufahren, um dort auf einem Stellplatz direkt an der Rhone zu übernachten. Super! Nur ein französisches Joghurtbecherchen dort … so lässt es sich aushalten.

Als wir einparken ist es 16:45 Uhr – auch klasse, wenn’s noch hell ist und man was sieht und außerdem haben wir somit noch ein bisserl was vom Abend, den wir ganz faul, mit den Hunden im Arm, vor der Glotze verbringen.

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